Deutsche Tageszeitung - Wolff kündigt Entscheidung an - Verstappen wohl noch kein Thema

Wolff kündigt Entscheidung an - Verstappen wohl noch kein Thema


Wolff kündigt Entscheidung an - Verstappen wohl noch kein Thema
Wolff kündigt Entscheidung an - Verstappen wohl noch kein Thema / Foto: © SID

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat Spekulationen über eine baldige Verpflichtung von Formel-1-Weltmeister Max Verstappen gedämpft. Der Österreicher deutete im Vorfeld des Großen Preises von Belgien an, dass ein Wechsel des viermaligen WM-Champions wohl frühestens 2027 realistisch ist. Für das kommende Jahr soll zeitnah Klarheit in der Cockpit-Frage herrschen. "Ich denke aber nicht, dass es große Überraschungen geben wird", sagte Wolff im ORF.

Textgröße ändern:

In Spa-Francorchamps, wo an diesem Wochenende der Grand Prix zum 70. Mal stattfindet, will Mercedes eine Entscheidung über die Fahrerpaarung für 2026 treffen. Derzeit stehen George Russell (Großbritannien) und Kimi Antonelli (Italien) für die Silberpfeile an der Startlinie. "Es geht ja nicht nur darum, dass das Team eine Entscheidung trifft. Die Fahrer müssen auch wissen, woran sie sind", so Wolff. Der Plan sei klar: "Die Fahrtrichtung ist, dass wir mit George und Kimi weitermachen wollen."

Die Spekulationen um einen möglichen Wechsel von Verstappen hatten durch gemeinsame Urlaubsbilder mit Wolff zusätzliche Nahrung erhalten. Der Teamchef reagierte darauf mit Ironie: "Neu ist, dass die Leute Foto-Collagen mit dem Flugzeug machen", sagte Wolff mit Blick auf kreative Bilder in den Sozialen Medien: "Wenn man in der Nähe voneinander Urlaub macht, heißt das noch nicht, dass man auch in der Formel 1 zusammenarbeitet. Wir haben immer ein gutes Auskommen gehabt. Zufällig verbringen wir auch den Urlaub in ähnlichen Gegenden."

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

"Julius Hirsch Preis": Gewinner in "herausfordernden Zeiten"

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Streetbolzer aus Kassel, den SV Borussia Leer und die Deutsch-Tschechische Fußballschule mit dem "Julius Hirsch Preis" ausgezeichnet. Mit dem Preis, der zum 22. Mal verliehen wurde, erinnert der DFB seit 2005 an den in Auschwitz ermordeten Nationalspieler. Zwölf Projekte waren diesmal in der Endauswahl, die Jury unter Vorsitz von DFB-Präsident Bernd Neuendorf traf die Entscheidung. Insgesamt hatten sich 135 Projekte und Initiativen aus ganz Deutschland beworben.

"Maximal unglücklich": Gladbach wochenlang ohne Kühn

Bei Borussia Mönchengladbach kommt es derzeit knüppeldick. Nach dem Fehlstart in die neue Bundesliga-Saison beklagt der Tabellenvorletzte nun auch noch einen weiteren Verletzten. Nicolas Kühn hat sich bei der Heimniederlage gegen Aufsteiger SV Elversberg (3:4) einen Muskelbündelriss im linken Oberschenkel zugezogen. Der 26-Jährige werde "mehrere Wochen lang fehlen", teilte der Klub mit.

Rad-Profi Zimmermann wechselt 2027 zu Lidl-Trek

Der deutsche Radprofi Georg Zimmermann wechselt zur Saison 2027 zum deutschen WorldTour-Team Lidl-Trek. Der 28-Jährige unterschrieb einen Dreijahresvertrag bis Ende 2029. Für Zimmermann ist der Wechsel nach sechs Jahren bei seinem bisherigen Team, dem belgischen Rennstall Lotto-Intermarché, der Schritt zu einem der großen Rennställe im Radsport.

FIFA-Machtkampf: Erneute Beschwerde gegen Infantino

Im Machtkampf beim Fußball-Weltverband FIFA erhöht auch FairSquare den Druck auf Präsident Gianni Infantino. Die Organisation hat eine erneute Beschwerde gegen den Schweizer bei der FIFA-Ethikkommission eingereicht. Die Kommission müsse "nicht nur handeln, sondern auch erkennbar mit der gebotenen Eile, Transparenz und Sorgfalt vorgehen", zitiert die Sportschau aus dem Schreiben.

Textgröße ändern: