Deutsche Tageszeitung - Piastri rast zur Sprint-Pole in Belgien

Piastri rast zur Sprint-Pole in Belgien


Piastri rast zur Sprint-Pole in Belgien
Piastri rast zur Sprint-Pole in Belgien / Foto: © SID

Oscar Piastri hat sich die Pole Position für den Sprint beim Großen Preis von Belgien mit einer dominanten Runde gesichert. Der Australier raste in seinem McLaren in 1:40,510 Minuten um den Circuit de Spa-Francorchamps und distanzierte Weltmeister Max Verstappen im Red Bull auf Platz zwei fast um eine halbe Sekunde. Teamkollege Lando Norris, der die letzten beiden Grand Prix gewonnen hatte, konnte diesen Rückenwind bislang nicht nutzen und wurde mit knapp sechs Zehnteln Rückstand Dritter.

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Piastri schlug mit der Pole im teaminternen WM-Fight zurück. An diesem Wochenende könnte ihn Norris als Spitzenreiter ablösen, bislang bleibt sein Garagennachbar aber cool - auch im ersten und einzigen freien Training war Piastri der Schnellste gewesen. Acht Punkte trennen sie in der Gesamtwertung. Die Top fünf am Freitagnachmittag komplettierten Charles Leclerc im Ferrari und Haas-Pilot Esteban Ocon.

Nico Hülkenberg musste sich nach seinem ersten sensationellen Podiumsplatz in Silverstone wieder weit hinten einsortieren. In seinem Sauber wurde der 37-Jährige nur 17., sein brasilianischer Teamkollege Gabriel Bortoleto wurde Zehnter. "Nicht gut genug von meiner Seite", sagte Hülkenberg bei Sky. Momentan befindet sich das Schweizer Team eigentlich im Höhenflug, der Emmericher punktete an den letzten vier Wochenenden immer. Im Sprint am Samstag (12.00 Uhr/RTL und Sky) dürfte das nun schonmal schwierig werden.

Eine richtig verkorkste Session erlebte Rekordweltmeister Lewis Hamilton im Ferrari. Trotz Updates an seinem SF-25 landete der Brite nur auf Platz 18. "Ich bin jetzt erstmal maximal frustriert", sagte er wortkarg. Hamilton leistete sich auf seiner ersten schnellen Runde einen Fehler und rauschte durch ein Kiesbett, im zweiten Anlauf drehte er sich vor der letzten Schikane raus. Sein Ex-Team Mercedes erlebte mit George Russell auf Platz 13 und Kimi Antonelli auf dem letzten Rang ebenfalls einen schwarzen Tag.

(U.Kabuchyn--DTZ)

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