Deutsche Tageszeitung - Schwimm-WM: Wellbrock als Schnellster ins 1500-m-Finale

Schwimm-WM: Wellbrock als Schnellster ins 1500-m-Finale


Schwimm-WM: Wellbrock als Schnellster ins 1500-m-Finale
Schwimm-WM: Wellbrock als Schnellster ins 1500-m-Finale / Foto: © SID

13 Tage nach seinem vierten Freiwasser-Gold in Singapur ist Florian Wellbrock bei der WM mit einer starken Leistung ins Finale über 1500 m Freistil geschwommen. Der Tokio-Olympiasieger gewann seinen Vorlauf souverän in 14:44,81 Minuten und verbuchte auch insgesamt die beste Zeit.

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"Ein bisschen erleichtert, nicht nur zufrieden" war Wellbrock mit Blick auf die Enttäuschungen der jüngsten Vergangenheit. Schmunzelnd fügte er an: "Ich habe in den letzten zwei Jahren gezeigt, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, morgens eine Runde weiterzukommen. Das ist die schnellste Vorlaufzeit, die ich jemals hingelegt habe, das ist extrem cool."

Sven Schwarz, Vizeweltmeister über 800 m, qualifizierte sich als Viertschnellster in 14:45,31 Minuten ebenfalls ohne Probleme für den Endlauf am Sonntag (13.31 Uhr MESZ). Olympiasieger Bobby Finke aus den USA kam auf Platz fünf, der irische Titelverteidiger Daniel Wiffen verzichtete auf seinen Start.

"Das Feld ist genauso eng wie bei den 800. Es kann wieder jeder jeden schlagen, von Platz acht bis eins ist alles drin", sagte Schwarz.

Wellbrock hatte bei der WM 2023 in Japan nach seinem Doppelsieg im Freiwasser beide Finals im Becken verpasst. Auch bei Olympia in Paris scheiterte der Magdeburger jeweils im Vorlauf. Für Singapur hatte er sich nur über 1500 m qualifiziert. Im Meer vor der Insel Sentosa hatte er in der ersten WM-Woche über zehn und fünf Kilometer, im neuen Knock-out-Sprint sowie mit der gemischten Staffel Gold gewonnen.

Am Morgen des vorletzten Wettkampftages hatte auch Weltmeisterin Anna Elendt erneute Medaillenhoffnungen geweckt. Die Siegerin über 100 m Brust zog mit der viertbesten Vorlaufzeit ins Halbfinale über die halbe Distanz ein. In 30,17 Sekunden blieb die Frankfurterin, die in den USA lebt und trainiert, nur sieben Hundertstel über ihrem deutschen Rekord.

Die gemischte 4x100-m-Freistilstaffel mit Josha Salchow, Rafael Miroslaw, Nina Holt und Nina Jazy zog auf Platz sieben in 3:24,87 Minuten in den Endlauf ein. Vincent Passek erreichte als 13. in persönlicher Bestzeit (24,79) über 50 m Rücken die zweite Runde. Angelina Köhler schied dagegen über 50 m Schmetterling als 32. (25,56) aus.

(V.Varonivska--DTZ)

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