Deutsche Tageszeitung - Frauen-Tour: Ferrand-Prévot vor Gesamtsieg

Frauen-Tour: Ferrand-Prévot vor Gesamtsieg


Frauen-Tour: Ferrand-Prévot vor Gesamtsieg
Frauen-Tour: Ferrand-Prévot vor Gesamtsieg / Foto: © SID

Mountainbike-Olympiasiegerin Pauline Ferrand-Prévot ist bei der Tour de France Femmes am brutalen Col de la Madeleine ins Gelbe Trikot gestürmt und steht vor dem ersten Gesamtsieg einer Französin beim Heimrennen überhaupt. Die 33-Jährige vom Team Visma-Lease a bike triumphierte auf der Königsetappe der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt der Frauen nach einer unnachahmlichen Attacke am knapp 19 km langen Schlussanstieg, vor dem Finale am Sonntag liegt Ferrand-Prévot 2:37 Minuten vor Verfolgerin Sarah Gigante (Australien).

Textgröße ändern:

Ferrand-Prévot übernahm die Gesamtführung von Kimberley Le Court Pienaar (AG Insurance-Soudal/Mauritius), die auf den 111,8 km mit Start in Chambéry erst stürzte und anschließend am Col de la Madeleine abgehängt wurde. Die Top-Favoritinnen Demi Vollering (FDJ-Suez/Niederlande) und die polnische Titelverteidigerin Katarzyna Niewiadoma vom deutschen Team Canyon//SRAM zondacrypto erlitten schwere Niederlagen.

Die Hauptkonkurrentinnen von Ferrand-Prévot verloren am Col de la Madeleine, den auch die Männer bei der diesjährigen Tour bezwingen mussten, jeweils über drei Minuten, Le Court Pienaar über neun. Platz zwei ging an Gigante (+1:33) vor der Neuseeländerin Niamh Fisher-Black (+2:15). Die Deutschen hatten nichts mit der Entscheidung zu tun.

Die vierte Ausgabe der Tour de France Femmes endet am Sonntag mit der nächsten anspruchsvollen Alpenetappe. Auf den 124,1 km nach Châtel liegen zwei Anstiege der ersten sowie einer der höchsten Kategorie vor den Fahrerinnen. Ein so spannendes Finale wie im Vorjahr, als Niewiadoma die Gesamtwertung vier Sekunden vor Vollering gewonnen hatte, dürfte es nach Ferrand-Prévots überragendem Auftritt am Samstag aber nicht geben.

(U.Stolizkaya--DTZ)

Empfohlen

Völler: Klopp "kann etwas entfachen"

DFB-Sportdirektor Rudi Völler spürt schon vor dem Länderspieldebüt des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp eine gewisse Aufbruchstimmung rund um die deutsche Nationalmannschaft. "Aber das war auch zu erwarten. Das ist ja immer so, wenn ein neuer Trainer kommt, auch bei Julian Nagelsmann gab es eine große Euphorie", sagte Völler am Rande des Wochenendes des Amateurfußballs auf dem DFB-Campus in Frankfurt/Main bei Sport1.

Basketball-WM: So kommt Deutschland in die Finalrunde

Am Montag (17.50 Uhr/ProSieben MAXX und MagentaTV) treffen die deutschen Basketballerinnen im abschließenden WM-Vorrundenspiel in Berlin auf Mali, parallel spielt in der umkämpften Gruppe A Japan gegen Spanien. Alle Teams haben einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto. Vom Gruppensieg und dem direkten Viertelfinaleinzug bis zum Ausscheiden ist noch alles möglich. Der SID gibt einen Überblick über die Szenarien.

Arsenal marschiert - Sonderlob für Havertz

Teammanager Mikel Arteta hat nach dem Erfolg des englischen Fußball-Meisters FC Arsenal im Topspiel gegen den FC Chelsea viel Lob für Nationalspieler Kai Havertz gefunden. "Er wirkt glücklich", sagte der Trainer nach dem 2:1 (1:1) gegen die Blues über den Deutschen, "er wirkt ausgeglichen und zufrieden, und auch in seinem Privatleben hat sich viel Positives getan. Er fühlt sich fit, trainiert täglich und hat derzeit einen festen Rhythmus. Er erzielt Tore, aber nicht nur das – er leistet auch hervorragende Arbeit für die Mannschaft."

"Woltemade?" Spalletti setzt weiter auf Kolo Muani

Nick Woltemade muss sich beim italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin wohl vorerst mit der Jokerrolle begnügen. Trainer Luciano Spalletti fand nach dem Debüt des Neuzugangs im Topspiel gegen die AC Mailand (1:1) zwar Lob für den Nationalspieler, setzt im Sturmzentrum aber weiter auf den Franzosen Randal Kolo Muani.

Textgröße ändern: