Deutsche Tageszeitung - Ein Anruf entfernt: Werner baut auch auf Klopp-Support

Ein Anruf entfernt: Werner baut auch auf Klopp-Support


Ein Anruf entfernt: Werner baut auch auf Klopp-Support
Ein Anruf entfernt: Werner baut auch auf Klopp-Support / Foto: © IMAGO/Picture Point LE/SID

Von der gesteigerten Erwartungshaltung in seiner neuen Rolle als Trainer beim Champions-League-Aspiranten RB Leipzig lässt sich Ole Werner nicht aus der Ruhe bringen - schließlich ist auch Jürgen Klopp immer nur einen Anruf entfernt. Es sei aber "nicht so, dass er mich jeden Tag anruft", verriet der 38-Jährige im kicker-Interview über den Austausch mit dem Head of Global Soccer des Red-Bull-Konzerns, "sondern eher umkehrt".

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Er könnte den 65-Jährigen stets nach "Rat und Einschätzungen" fragen, allzu rege ist der Austausch seit Aufnahme seines Traineramts nun aber nicht mehr, sagte Werner. Nach dem Vorbereitungsstart habe er nun schließlich "mehr zu tun", die Aufgaben bei dem Bundesligisten seien groß.

Schließlich erwartete ihn in Leipzig ein "High-Performance-Klub", so der 37-Jährige Werner, dieses Bild habe sich auch in den ersten Wochen seiner noch jungen Amtszeit bestätigt. Bei RB gebe es "viel Veränderung", betonte er, seine Aufgabe sei es nun "diese herbeizuführen und zu begleiten". Er sei davon überzeugt, für "all die Themen, die RB-Fußball in der Zukunft betreffen sollen, gute Lösungen" zu haben.

Neben dem Kaderumbruch - insgesamt 33 Profis stehen zurzeit in der ersten Mannschaft unter Vertrag - muss Werner, der im Sommer von Ligakonkurrent Werder Bremen freigestellt worden war, vor allem die hohen Leipziger Erwartungen managen: Nach einer misslungenen Vorsaison, in der sich RB erstmals seit dem Bundesliga-Aufstieg 2016 nicht für das internationale Geschäft qualifizierte, soll er den Klub wieder zu höheren sportlichen Zielen führen.

Werner will sich jedoch von der sportlichen Krise der vergangenen Monate nicht beirren lassen: "Alle blicken nach vorne, das ist auch zu spüren", die Voraussetzungen, eine "sehr erfolgreiche Saison zu spielen", seien da. Allerdings müsse auch einkalkuliert werden, "dass so ein Umbruch immer ein bisschen Zeit braucht".

(L.Barsayjeva--DTZ)

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