Deutsche Tageszeitung - Bis 2030: Leverkusen bindet Torjäger Schick langfristig

Bis 2030: Leverkusen bindet Torjäger Schick langfristig


Bis 2030: Leverkusen bindet Torjäger Schick langfristig
Bis 2030: Leverkusen bindet Torjäger Schick langfristig / Foto: © SID

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat inmitten einer schwierigen Transferphase ein wichtiges Zeichen gesetzt und den Vertrag mit Torjäger Patrik Schick vorzeitig bis 2030 verlängert. Das teilte der Vizemeister am Montag mit. Das Arbeitspapier des tschechischen Nationalstürmers wäre 2027 ausgelaufen. In der Vorsaison war Schick mit 21 Bundesligatreffern der beste Torschütze der Werkself.

Textgröße ändern:

"Mit Patrik Schicks Zusage haben wir nicht nur einen der treffsichersten Mittelstürmer Europas von unserem Konzept überzeugt. Wir sichern uns mit dieser Vertragsverlängerung auch einen Führungsspieler für unser Team, mit dem wir in den kommenden Jahren höchste Ziele anstreben", sagte Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes. Nach den Abgängen von Florian Wirtz, Granit Xhaka und Jonathan Tah sowie dem wahrscheinlichen Wechsel von Kapitän Lukas Hradecky zur AS Monaco ist Bayer auf der Suche nach neuen Anführern. Schick, der seit 2020 für die Werkself spielt, sei beim "Aufbruch in den nächsten Zyklus von Bayer 04" ein "Motor der Entwicklung", so Rolfes.

Schick zeigte sich "sehr, sehr glücklich. Ihr habt mir mit diesem Vertrag Vertrauen gezeigt", sagte der Tscheche in einem von Bayer veröffentlichen Video zu Rolfes und Klub-Boss Fernando Carro. Er wolle eine "Stütze sein beim Aufbau einer neuen und titelfähigen Mannschaft", betonte Schick.

In bislang 168 Pflichtspielen für den Werksklub erzielte der 1,91 Meter große Schick 81 Tore und steuerte zwölf Assists bei. In der Vorsaison war er vor Victor Boniface die klare Nummer eins im Angriff der Werkself. 2024 gehörte er zur Double-Mannschaft von Xabi Alonso.

(T.W.Lukyanenko--DTZ)

Empfohlen

Drohne, Rot, Elfer-Drama: Arsenal blamiert sich bei Viertligist

Drohne, Rote Karte, Elfer-Drama: Der englische Meister FC Arsenal hat sich in einem wilden Pokalkrimi blamiert. Nach einem 1:1 (0:1) nach 90 Minuten verlor die Mannschaft um Nationalspieler Kai Havertz beim Tabellen-18. der vierten englischen Liga im Achtelfinale des League Cup 3:5 im Elfmeterschießen. Havertz traf vom Punkt, doch der Brasilianer Bruno Guimaraes vergab als vierter Arsenal-Schütze. Beim Außenseiter waren alle fünf angetretenen Spieler erfolgreich.

Trotz Füllkrug-Doppelpack: BVB besiegt Werder

Niclas Füllkrug ärgerte seinen Ex-Klub schon wieder, doch Borussia Dortmund beendete mit einem Kraftakt die schwarze Pokalserie gegen Werder Bremen - rechtzeitig vor dem Bundesliga-Gipfel beim FC Bayern. Trotz eines Doppelpacks des eingewechselten Torjägers setzte sich der BVB im Zweitrundenspiel des DFB-Pokals mit 3:2 (2:0) nach drei Pleiten in Folge erstmals seit Januar 2008 wieder gegen die Norddeutschen durch.

Zverev übersteht Krimi zum Auftakt - der Nummer eins ganz nah

Nur noch ein Schritt bis zur Eins: Alexander Zverev ist dem schnellen Sprung an die Spitze der Weltrangliste ganz nah. Der zweimalige Grand-Slam-Sieger überstand beim ATP-Turnier in Wien einen echten Krimi zum Auftakt gegen den jungen Spanier Martín Landaluce und setzte sich nach mehr als drei Stunden Spielzeit 7:5, 3:6, 7:6 (13:11) durch.

Hessischer Jubel an der Elbe: Frankfurt stürmt ins Achtelfinale

Hessischer Jubel an der Elbe: Eintracht Frankfurt hat bravourös das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter gewann das Erstliga-Duell beim Hamburger SV mit 3:1 (0:0) und darf in schwierigen Wochen ganz leise vom sechsten Cupgewinn der Klubhistorie träumen.

Textgröße ändern: