Deutsche Tageszeitung - Kompany: "Jetzt müssen andere Jungs aufstehen"

Kompany: "Jetzt müssen andere Jungs aufstehen"


Kompany: "Jetzt müssen andere Jungs aufstehen"
Kompany: "Jetzt müssen andere Jungs aufstehen" / Foto: © AFP

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany erhofft sich nach dem Abgang von Ikone Thomas Müller eine neue Hierarchie im Team des deutschen Fußball-Rekordmeisters. "Jetzt müssen andere Jungs aufstehen. Das ist auch immer eine Möglichkeit für den einen oder anderen, diesen Platz zu nutzen. Und man weiß nie, wer aufsteht. Aber es stehen immer Spieler auf. Das habe ich immer so erfahren. Das ist auch eine Möglichkeit", sagte Kompany vor dem Supercup am Samstag (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky) beim VfB Stuttgart.

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Auch Sportdirektor Christoph Freund erwartet sich eine "Veränderung" im Kader der Bayern, der vom 39 Jahre alten Kapitän Manuel Neuer angeführt wird. "Natürlich hatte Thomas eine tragende Rolle. Aber das ist auch eine Chance. Andere Spieler können dann in andere Rolle schlüpfen. Dann entsteht oft eine andere Gruppendynamik und eine Lebensveränderung, im Fußball auch", betonte Freund. Als Schlüsselspieler gelten aktuell neben Neuer noch Harry Kane, Joshua Kimmich und Jonathan Tah.

Rekordspieler Müller ist am Donnerstag bei den Vancouver Whitecaps vorgestellt worden. "Ich kann mir schon vorstellen, wie er da die Kabine beeinflusst, was er da für diesen Verein macht", sagte Kompany über den 35-Jährigen, der bei den Bayern neben Neuer jahrelang die prägende Figur gewesen war.

Neben Müller wird den Bayern künftig auch Kingsley Coman nach zehn Jahren in München fehlen. "Er war ein super Mensch und in der Kabine sehr, sehr wichtig. Ich glaube, er hat den FC Bayern die letzten Jahre sehr geprägt. Er ist ein ganz außergewöhnlicher Spieler und Mensch, der natürlich eine Lücke hinterlässt", betonte Freund.

Doch auch in diesem Fall schaue der Klub "nach vorne", so der Sportdirektor: "Es ist auch immer wieder eine Chance für eine Mannschaft, neue Energie reinzubringen". Für ihn genießen jetzt "die Jungs, die da sind, Priorität. Sie müssen erfolgreich sein", sagte Kompany.

(U.Kabuchyn--DTZ)

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