Deutsche Tageszeitung - "Vernünftiges Verhältnis": Virkus ohne Groll gegenüber Neuhaus

"Vernünftiges Verhältnis": Virkus ohne Groll gegenüber Neuhaus


"Vernünftiges Verhältnis": Virkus ohne Groll gegenüber Neuhaus
"Vernünftiges Verhältnis": Virkus ohne Groll gegenüber Neuhaus / Foto: © IMAGO/KIRCHNER-MEDIA/SID

Borussia Mönchengladbachs Sport-Geschäftsführer Roland Virkus hegt nach dem "Mallorca-Video" keinen Groll gegenüber Mittelfeldspieler Florian Neuhaus. Er habe ein "total professionelles, vernünftiges Verhältnis zu Florian, da gibt es keine Probleme", sagte Virkus am Rande des "Rheinischen Fußballgipfels" in Düsseldorf: "Es hat es schon immer einmal gegeben, dass der eine oder andere über seinen Chef mal gemoppert hat. Heutzutage hören es dann Millionen, früher haben das drei Leute gehört."

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Mit einer solchen Situation müsse man "souverän umgehen", sagte der 58-Jährige: "Das haben wir gemacht. Und damit ist die Sache auch vorbei und die Akte geschlossen."

Neuhaus war Anfang Juli nach einem in den Sozialen Medien verbreiteten Video für vier Wochen vom Profi-Training ausgeschlossen worden. In diesem ist er im Gespräch mit Gladbach-Fans auf Mallorca zu sehen, in Bezug auf Virkus fallen Sätze wie "er ist der schlechteste Manager der Welt" und später "Don Rollo gibt Florian Neuhaus eins, zwei, drei, vier Millionen."

Nach Neuhaus' Rückkehr in die erste Mannschaft hofft Virkus nun auf positive Akzente auf dem Platz. "Er gibt Gas im Training", sagte der Sport-Geschäftsführer - und ergänzte: "Für mich ist doch relativ klar: Wir sind Fußballer. Und wenn wir Florian Neuhaus, und das sollten wir alle tun, nach fußballerischen Kriterien bewerten und wenn Florian Neuhaus so gut ist, dass er spielt, dann wünschen wir uns alle, dass er Tore macht und den Wert für Borussia Mönchengladbach hat, den er mal hatte." Dies müsse der Spieler aber "jetzt bestätigen".

Beim 3:2-Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den Fünftligisten Atlas Delmenhorst hatte Neuhaus im Gladbacher Kader gestanden, er könnte demnach auch für den Bundesliga-Auftakt am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) gegen den Aufsteiger Hamburger SV eine Rolle spielen. Doch ob die Zukunft des 28-Jährigen auch wirklich weiterhin bei der Borussia liegt, bleibt offen.

Zu einem Comeback bei seinem Ex-Verein Fortuna Düsseldorf wird es allerdings nicht kommen. "Wir sollten uns auf die Dinge konzentrieren, die für uns machbar sind", sagte Fortuna-Sportvorstand Klaus Allofs. Ein Transfer von Neuhaus sei für den Zweitligisten "nicht umsetzbar".

(A.Stefanowych--DTZ)

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