Deutsche Tageszeitung - Traumtor in der Nachspielzeit: Dämpfer für Bielefeld

Traumtor in der Nachspielzeit: Dämpfer für Bielefeld


Traumtor in der Nachspielzeit: Dämpfer für Bielefeld
Traumtor in der Nachspielzeit: Dämpfer für Bielefeld / Foto: © IMAGO / Noah Wedel/SID

Erster Euphoriedämpfer für die Überflieger von der Alm: Arminia Bielefeld hat in der 2. Fußball-Bundesliga durch ein Traumtor in der Nachspielzeit den ersten Rückschlag hinnehmen müssen und die Tabellenführung abgegeben. Gegen den bislang punktlosen Mitaufsteiger Dynamo Dresden verlor der Überraschungs-Pokalfinalist der Vorsaison mit 1:2 (0:1). Den Siegtreffer der Gäste erzielte Luca Herrmann (90.+10) per Fallrückzieher.

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Niklas Hauptmann (21.) brachte die Dresdner in Führung. Für Bielefeld traf Joel Grodowski (57.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Arminia-Verteidiger Christopher Lannert sah wegen einer Notbremse die Rote Karte (75.), dann traf Herrmann sehenswert.

Die Gastgeber taten sich von Beginn an überraschend schwer. Dresden war die aktivere Mannschaft und belohnte sich in Person von Hauptmann, der einen Bielefelder Ballverlust im Mittelfeld per Flachschuss von der Strafraumgrenze bestrafte.

Im Anschluss übernahm die Arminia das Kommando, der Ausgleich fiel aber erst nach dem Seitenwechsel. Bei Grodowskis sehenswertem Volley aus kurzer Distanz war für Dynamo-Keeper Tim Schreiber nichts zu machen. Mit offenem Visier duellierten sich die Teams nun auf Augenhöhe, Chancen gab es auf beiden Seiten - der Platzverweis gegen Lannert, der Stefan Kutschke beim Schuss aus aussichtsreicher Position hinderte, war hart, hielt aber auch einer VAR-Überprüfung stand.

Kurz darauf fand ein Kutschke-Treffer für Dresden wegen einer Abseitsstellung keine Anerkennung (83.), dann hatte Herrmann seinen großen Auftritt.

(P.Tomczyk--DTZ)

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