Deutsche Tageszeitung - RSG-WM: Varfolomeev gewinnt Einzeltitel mit dem Ball

RSG-WM: Varfolomeev gewinnt Einzeltitel mit dem Ball


RSG-WM: Varfolomeev gewinnt Einzeltitel mit dem Ball
RSG-WM: Varfolomeev gewinnt Einzeltitel mit dem Ball / Foto: © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Carabelli/SID

Der Enttäuschung mit dem Reifen folgte das dritte WM-Gold in Rio de Janeiro: Darja Varfolomeev hat sich in der Einzelentscheidung mit dem Ball bei den Weltmeisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik den Titel gesichert. Die 18-Jährige siegte am Sonntagnachmittag deutscher Zeit mit 29,850 Punkten vor Rin Keys aus den USA (29,050) und Sofia Raffaeli aus Italien (28,750).

Textgröße ändern:

Kurz zuvor hatte die Olympiasiegerin von 2024 im Einzelfinale mit dem Reifen überraschend mit 28,950 Punkten nur Rang fünf belegt, ihre Vereinskollegin vom TSV Schmiden, Anastasia Simakova, gewann mit 29,400 Zählern Bronze. Weltmeisterin wurde Raffaeli (30,650) vor Stiliana Nikolowa aus Bulgarien (29,950).

Am Freitag hatte Varfolomeev erfolgreich ihren WM-Titel im Mehrkampf verteidigt. "Es ist sehr gut gelaufen, es waren vier saubere Geräte", hatte sie danach gesagt - sich mit ihrer Freude angesichts der noch bevorstehenden Einzelentscheidungen aber zurückgehalten. Am Samstag hatte die Schülerin in der Teamwertung, die sich aus den Mehrkampf-Ergebnissen im Einzel und in der Gruppe zusammensetzt, gemeinsam mit den anderen für den Deutschen Turner-Bund (DTB) startenden Athletinnen eine weitere Goldmedaille gewonnen.

Im Verlauf des Sonntags hat "Dascha" die Chance, sich noch zwei weitere WM-Titel zu sichern - in den Einzelentscheidungen mit den Keulen und mit dem Band. Varfolomeev war an allen Handgeräten wie auch im Mehrkampf als Titelverteidigerin nach Brasilien gereist - bei der WM 2023 in Valencia hatte sie alle fünf der fünf möglichen Titel in den Einzelwettbewerben gewonnen.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

WM unter Trump: Amnesty warnt vor "unmittelbaren Auswirkungen"

Die Debatte um Co-Gastgeber USA und Präsident Donald Trump wird die Fußball-WM auch nach dem ersten Anstoß belasten. Das glaubt jedenfalls Maja Liebing von Amnesty International. Die Menschenrechtsprobleme in den USA hätten "das Potenzial, unmittelbare Auswirkungen auf die Fans, die Spieler und die Journalisten zu haben", sagte die Referentin für die Region Amerikas dem Tagesspiegel. Es werde "sicherlich schwieriger, diese Probleme auszublenden".

Leichtathletik: Eigene Marathon-WM ab 2030

Der Leichtathletik-Weltverband World Athletics trägt seine Weltmeisterschaften in Zukunft ohne den Marathon aus. Wie der Verband am Dienstag mitteilte, werde die Langstreckendisziplin nur noch bei den Weltmeisterschaften 2027 und 2029 dabei sein. Danach, ab 2030, soll jährlich eine eigene Marathon-WM durchgeführt werden, Frauen und Männer sollen sich im Jahresrhythmus abwechseln.

Drei Deutsche im Finale: Michigan holt College-Titel

Das deutsche Basketball-Talent Malick Kordel darf sich über die College-Krone in den USA freuen. Im Final Four der March Madness gewann der Oberhausener mit den Michigan Wolverines das Endspiel gegen die UConn Huskies mit 69:63, kam dabei aber erneut nicht zum Einsatz. U19-Vizeweltmeister Eric Reibe und sein deutscher Mitspieler Dwayne Koroma verpassten den erträumten Titelgewinn.

NHL: Grubauer bei nächster Pleite verletzt raus

Eishockey-Nationaltorhüter Philipp Grubauer hat in der NHL mit Seattle Kraken einen bitteren Abend erlebt. Der Rosenheimer musste beim 2:6 (1:1, 0:2, 1:3) bei den Winnipeg Jets nach 33 Minuten mit einer Unterkörperverletzung ausgewechselt werden, zuvor hatte der Goalie drei der 18 Schüsse auf sein Tor passieren lassen. Im Rennen um die Wildcard-Plätze in der Western Conference sind die Chancen für Seattle nach der fünften Pleite nacheinander gering.

Textgröße ändern: