Deutsche Tageszeitung - Waerenskjold feiert Gesamtsieg bei der D-Tour

Waerenskjold feiert Gesamtsieg bei der D-Tour


Waerenskjold feiert Gesamtsieg bei der D-Tour
Waerenskjold feiert Gesamtsieg bei der D-Tour / Foto: © IMAGO/Revierfoto/SID

Der norwegische Radprofi Sören Waerenskjold hat die 40. Ausgabe der Deutschland Tour gewonnen. Der 25-Jährige vom Team Uno-X Mobility verteidigte das Blaue Trikot des Gesamtführenden auch auf der 163,7 km langen Schlussetappe von Halle/Saale nach Magdeburg erfolgreich und feierte einen der größten Erfolge seiner Karriere. Waerenskjold hatte am vergangenen Mittwoch den Prolog in Essen gewonnen und am Samstag auch auf der dritten Etappe nach Kassel triumphiert.

Textgröße ändern:

Den Tagessieg auf der vierten und letzten Etappe sicherte sich am Sonntag im Sprint Matthew Brennan (Visma - Lease a Bike). Der Brite verwies Waerenskjold und Jonathan Milan (Italien/Lidl-Trek) auf die Plätze. Der Tour-Dritte Florian Lipowitz (Red Bull-Bora-hansgrohe) hatte mit der Sprintentscheidung erwartungsgemäß nichts zu tun und rollte mit dem Hauptfeld ins Ziel.

Weit vor dem fulminanten Finale prägte Brandon McNulty das Geschehen. Der US-Amerikaner, beim Team UAE Emirates-XRG Teamkollege von Tadej Pogacar und zuletzt Gewinner der Polen-Rundfahrt, wagte eine Solo-Flucht. Das Unterfangen endete weit vor dem Ziel.

Windkanten forderten in der Folge eine hohe Aufmerksamkeit von den Fahrern. 60 km vor dem Ziel zog sich das Hauptfeld in die Länge und verkleinerte sich auf rund 50 Radprofis, darunter die Sieganwärter. Lipowitz zeigte sich häufig an der Spitze und verrichtete im Wind Helferdienste für seinen niederländischen Sprint-Kapitän Danny van Poppel. Gefahr für die Sprinter entstand unter anderem durch Nils Politt. Der frühere Sieger der Deutschland Tour setzte die schnellsten Fahrer im Feld mit einer Attacke vor der Einfahrt nach Magdeburg unter Druck.

Gut fünf Kilometer vor dem Ziel kamen mehrere Radprofis zu Fall, unter anderem war Phil Bauhaus (Bocholt/Bahrain Victorious) betroffen. Der 31-Jährige konnte aber weiterfahren. Kurz vor der Entscheidung traf es drei weitere Fahrer, auch van Poppel stürzte.

(M.Travkina--DTZ)

Empfohlen

Wimbledons neue Königin Noskova: "Werde paar Tage brauchen"

Linda Noskova wollte ihr neuestes Schmuckstück nicht mehr aus den Händen geben. Ob im Gespräch mit Prinzessin Kate, beim lockeren Talk mit Rekordsiegerin Martina Navratilova oder dem Gang auf den berühmten Balkon des ehrwürdigen All England Club - die funkelnde Venus Rosewater Dish begleitete die neue Königin von Wimbledon auf Schritt und Tritt.

Nachfolger Zverev? Stich "ziemlich emotionslos"

Michael Stich "gönnt" Alexander Zverev den historischen Triumph in Wimbledon - doch große Gefühle würde ein Erfolg des Hamburgers im All England Club nicht beim Champion von 1991 auslösen. "Ich freue mich für ihn, in dem Sinne, dass er es total verdient hätte, wenn er jetzt Wimbledon gewinnt", sagte der Prime-Video-Experte in einer Medienrunde des Streamingdienstes: "Aber es ist ja nicht mein Sieg, den ich erreichen kann." Dementsprechend würde Stich "ziemlich emotionslos" auf den potenziellen Coup des 29-Jährigen reagieren.

Sieg in Überzahl: Messi und Co. mit Mühe ins Halbfinale

Fußball-König Lionel Messi kommt der nächsten Krönung nach einem zähen Ringen immer näher. Der Superstar und seine Argentinier besiegten die Schweiz im Viertelfinale von Kansas City mit 3:1 (1:1, 1:0) nach Verlängerung und stehen bei der Mission Titelverteidigung nun in der Runde der letzten vier. Julian Alvarez erlöste mit einem Traumtor in der 110. Minute seinen Kapitän, Zehntausende Argentinier im Stadion und ein ganzes Land. Der eingewechselte Lautaro Martinez setzte den Schlusspunkt (120.+1).

"Hey Jude": Starker Bellingham schießt England ins WM-Halbfinale

Jude Bellingham führt England ins WM-Halbfinale. Norwegens Märchen endet.

Textgröße ändern: