Deutsche Tageszeitung - Djokovic in Runde drei - Ruud und Fonseca ausgeschieden

Djokovic in Runde drei - Ruud und Fonseca ausgeschieden


Djokovic in Runde drei - Ruud und Fonseca ausgeschieden
Djokovic in Runde drei - Ruud und Fonseca ausgeschieden / Foto: © SID

Novak Djokovic gibt in New York weiter Rätsel auf. Der serbische Grand-Slam-Rekordsieger hat bei den US Open die dritte Runde erreicht, sich dabei aber erneut nicht in Topform präsentiert. Nach einem Satzverlust zu Beginn profitierte Djokovic von körperlichen Problemen seines Gegners Zachary Svajda (USA) und siegte letztlich souverän mit 6:7 (5:7), 6:3, 6:3, 6:1.

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Einen Satzrückstand musste wenig später auch Taylor Fritz aufholen. Der Vorjahresfinalist aus den USA schlug den Südafrikaner Lloyd Harris nach holprigem Start mit 4:6, 7:6 (7:3), 6:2, 6:4. Casper Ruud, in New York 2021 im Endspiel, sorgte hingegen für eine negative Überraschung. Der Norweger verlor unerwartet 4:6, 6:3, 6:3, 4:6, 5:7 gegen den Weltranglisten-107. Raphaël Collignon aus Belgien.

Nach 2:31 Stunden verwandelte Djokovic seinen zweiten Matchball gegen den Qualifikanten. "Ich fühlte mich nicht so gut, ehrlich gesagt - ich war nicht zufrieden mit meinem Start ins Match", sagte er im Anschluss: "Die Hoffnung ist, dass ich je länger das Turnier dauert desto besser meinen Rhythmus finde. Aber mein Körper hat sich in den vergangenen Jahren auch verändert."

Djokovic jagt weiter seinem Traum vom 25. Major-Titel nach, der Weg dorthin scheint für den 38-Jährigen aber weiter und weiter zu werden. Der Serbe spielt nur noch ausgewählte Turniere und konzentriert sich auf die Grand Slams - seit dem Wimbledon-Halbfinale Mitte Juli hatte er kein Match mehr bestritten.

Toptalent Joao Fonseca zahlte auf der Grand-Slam-Bühne derweil erneut Lehrgeld. Der 19 Jahre alte Brasilianer war beim 6:7 (4:7), 2:6, 3:6 gegen den abgezockten Tschechen Tomas Machac (Nr. 21) in weniger als zwei Stunden letztlich klar unterlegen. In Wimbledon war Fonseca, dem in der Szene eine große Zukunft vorausgesagt wird, in der dritten Runde am Chilenen Nicolas Jarry gescheitert.

Djokovic, der schon in der ersten Runde körperlich nicht ganz auf der Höhe gewirkt hatte, fand erneut nicht gut ins Match. Den ersten Durchgang über sah der mutige Qualifikant Svajda durchgehend wie der frischere Spieler aus. Djokovic gelang es auch nicht, wie gewohnt im Tie Break einen Gang hochzuschalten - im Gegenteil, zahlreiche Rückhandfehler sorgten beim Serben für großen Frust und den Satzverlust.

Anschließend aber fing sich der hohe Favorit. Svajda, die Nummer 145 der Welt, machte nun mehr Fehler und gab den zweiten Durchgang ab. Nachdem Djokovic im dritten Satz zunächst einem Break hinterhergelaufen war, wendete sich das Blatt zu seinen Gunsten. Svajda ließ sich behandeln und schien mit muskulären Problemen zu kämpfen. Anschließend ging beim jungen US-Amerikaner nicht mehr viel zusammen.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

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