Deutsche Tageszeitung - US Open: Alcaraz weiter ohne Satzverlust - Drama um Shelton

US Open: Alcaraz weiter ohne Satzverlust - Drama um Shelton


US Open: Alcaraz weiter ohne Satzverlust - Drama um Shelton
US Open: Alcaraz weiter ohne Satzverlust - Drama um Shelton / Foto: © SID

Spaniens Tennisstar Carlos Alcaraz zeigt auf seiner Titelmission bei den US Open weiter keine Schwäche. Der French-Open-Champion gewann auch sein drittes Match in New York ohne Satzverlust und zog gegen den Italiener Luciano Darderi in nur 104 Minuten mit 6:2, 6:4, 6:0 ins Achtelfinale ein. Dort trifft er auf den Franzosen Arthur Rinderknech oder dessen Landsmann Benjamin Bonzi.

Textgröße ändern:

Ein ganz bitteren Nachmittag erlebte derweil Publikumsliebling Ben Shelton: Der Weltranglistensechste aus den USA musste in seiner Partie gegen den Franzosen Adrian Mannarino beim Stand von 6:3, 3:6, 6:4, 4:6 aufgrund einer Schulterverletzung aufgeben. Unter Tränen saß der 22-Jährige auf seiner Bank und verließ dann das Louis Armstrong Stadium. In der Vorbereitung auf die US Open hatte Shelton beim Masters in Toronto triumphiert.

Der 22-jährige Alcaraz, der 2022 in Flushing Meadows seinen ersten von mittlerweile fünf Grand-Slam-Titeln gewonnen hat, überstand einen Schreckmoment hingegen unbeschadet: Ende des zweiten Satzes humpelte Alcaraz nach einem Aufschlag kurz, ließ den Physio kommen und berichtete von Problemen mit dem rechten Knie. Der Weltranglistenzweite schüttelte die Blessur aber schnell ab und breakte Darderi direkt im Anschluss an das Medical Timeout zum Satzgewinn. Auch im dritten Satz, der nur 26 Minuten dauerte, war bei Alcaraz keine Einschränkung zu sehen.

Er habe etwas im Knie gespürt, sagte Alcaraz, "aber nach fünf, sechs Punkten war es weg. Es ist nichts, worüber ich mir Sorgen mache", sagte Alcaraz: "Ich habe heute tolles Tennis gespielt. Darauf bin ich stolz."

Alcaraz war 2024 in New York völlig überraschend schon in der zweiten Runde ausgeschieden, in diesem Jahr präsentiert sich der Cincinnati-Champion aber bisher in Topverfassung. In der laufenden Saison gewann Alcaraz den Titel bei den French Open in einem epischen Finale gegen Jannik Sinner, im Wimbledon-Endspiel unterlag er seinem italienischen Dauerrivalen. Mit einem Triumph in New York würde er Sinner an der Spitze der Weltrangliste ablösen.

(M.Travkina--DTZ)

Empfohlen

Krimi in der Nacht: Zverev zittert sich in fünf Sätzen weiter

Alexander Zverev pustete einmal ganz kräftig durch, dann holte er sich tief in der New Yorker Nacht erlöst den Beifall der verbliebenen Fans im Arthur Ashe Stadium ab: Der French-Open-Sieger hat bei seinem Auftakt in die US Open einen emotionalen Fünfsatz-Thriller überstanden und sich in die zweite Runde gezittert. Mit 6:4, 3:6, 6:7 (7:9), 7:5, 6:4 rang der Hamburger den groß aufspielenden Lorenzo Sonego nieder, der lange an einer Sensation geschnuppert hatte - dem Weltranglisten-89. aus Italien fehlten zeitweise nur zwei Punktgewinne zum Sieg.

Rekordtransfer perfekt: Manchester City holt Fernandez

Manchester City hat den argentinischen Vizeweltmeister Enzo Fernandez verpflichtet und damit für den wohl teuersten Transfer des Sommers gesorgt. Laut Medienberichten einigten sich die Skyblues und Fernandez' vorheriger Verein FC Chelsea auf eine Ablösesumme von 125 Millionen Pfund (145 Millionen Euro) für den 25-Jährigen. Damit ist Fernandez gemeinsam mit Alexander Isak, der im vergangenen Jahr von Newcastle United zum FC Liverpool gewechselt war, der bislang teuerste Transfer in der Premier-League-Geschichte.

Rekordtransfer perfekt: Machester City holt Fernandez

Manchester City hat den argentinischen Vizeweltmeister Enzo Fernandez verpflichtet und damit für den wohl teuersten Transfer des Sommers gesorgt. Laut Medienberichten einigten sich die Skyblues und Fernandez' vorheriger Verein FC Chelsea auf eine Ablösesumme von 125 Millionen Pfund (145 Millionen Euro) für den 25-Jährigen. Damit ist Fernandez gemeinsam mit Alexander Isak, der im vergangenen Jahr von Newcastle United zum FC Liverpool gewechselt war, der bislang teuerste Transfer in der Premier-League-Geschichte.

Watzke hofft auf freiwilligen Rücktritt von Infantino

DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke setzt im FIFA-Machtkampf auf einen freiwilligen Rückzug von Präsident Gianni Infantino. Dieser sei notwendig, "um den Fußball nicht so einer Zerreißprobe auszusetzen. Ich hoffe, dass er das irgendwann selbst realisiert", sagte Watzke im Deutschlandfunk. Er halte dies "zumindest für denkbar".

Textgröße ändern: