Deutsche Tageszeitung - Dank Elfmeter: Schalke schiebt sich auf Platz zwei

Dank Elfmeter: Schalke schiebt sich auf Platz zwei


Dank Elfmeter: Schalke schiebt sich auf Platz zwei
Dank Elfmeter: Schalke schiebt sich auf Platz zwei / Foto: © IMAGO/Gabor Krieg/SID

Schalke 04 hat den Aufwärtstrend mit Mühe fortgesetzt und sich in der 2. Fußball-Bundesliga auf einen Aufstiegsrang vorgeschoben. Die Mannschaft von Trainer Miron Muslic setzte sich bei Dynamo Dresden am Sonntag dank eines Elfmeters mit 1:0 (0:0) durch und teilt sich nun vorerst mit der SV Elversberg den zweiten Platz.

Textgröße ändern:

"Wir haben schon mal schlechter gestanden", sagte Siegtorschütze Kenan Karaman mit einem Grinsen am Sky-Mikrofon: "Von daher nehme ich das gerne mit und freue mich, wenn ich auf die Tabelle schauen kann." Der Schalker Kapitän hatte den entscheidenden Strafstoß selbst verwandelt (84.), nachdem er von Kofi Amoako im Strafraum zu Fall gebracht worden war.

"Wir wussten, dass es ein schweres Auswärtsspiel wird. Ich bin stolz, dass wir hinten gut verteidigt haben. Am Ende belohnen wir uns mit dem Elfmeter und dem Sieg", sagte Karaman. Mit neun Punkten auf dem Konto ist der Saisonstart für die Gelsenkirchener, die die vergangene Spielzeit nur auf Platz 14 abgeschlossen hatten, bislang nach Maß verlaufen.

Während die Königsblauen am vierten Spieltag ihren dritten Sieg feierten, musste Aufsteiger Dresden den nächsten Rückschlag einstecken und steckt mit nur drei Zählern in der unteren Tabellenhälfte fest.

Vor den lautstarken heimischen Fans machten die Dresdner, bei denen Jonas Oehmichen kurzfristig den angeschlagenen Nils Fröling ersetzte, gleich Druck. Die Gastgeber legten in der Anfangsphase mehr Zielstrebigkeit und Zug Richtung Tor an den Tag. Den ersten Abschlüssen, die Schalke-Keeper Loris Karius parierte, war jedoch ohnehin eine Abseitsposition vorausgegangen.

Schalke gelang der Durchbruch derweil nicht, auch Standardsituationen konnten die Gäste in der ersten Hälfte nicht nutzen. Die Dresdner Führung verhinderte auf der anderen Seite Karius. Christoph Daferner scheiterte aus nächster Distanz an dem Torhüter (36.). Auch im zweiten Durchgang fanden beide Mannschaften zunächst kein Durchkommen, den Schuss von Janik Bachmann (74.) wehrte Dresdens Keeper Tim Schreiber ab. Der vermeintliche Führungstreffer für Dynamo von Stefan Kutschke (77.) zählte wegen Abseits nicht. Karaman erlöste die Schalker durch einen Elfmeter nach Videobeweis.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

FC Bayern: Dreesen kritisiert spanische Polizei

Die Verantwortlichen des FC Bayern haben nach dem Champions-League-Spiel bei Real Madrid (2:1) das Vorgehen der lokalen Sicherheitsbehörden gegen Münchner Anhänger kritisiert. Der Vorstandsvorsitzende Jan-Christian Dreesen sprach "nach einer wunderbaren Champions-League-Nacht" von "völlig überzogenen Übergriffen der spanischen Polizei gegen unsere Fans".

Nach 2:5 im Entscheidungssatz: Zverev quält sich weiter

Alexander Zverev haderte hörbar, er blickte ratlos zu seinem Vater auf die Tribüne, doch letztlich kämpfte er sich noch aus dem Loch, das er sich selbst in den Sand von Monte Carlo gegraben hatte. Zurück auf seinem Lieblingsbelag ist der Tennisstar ordentlich ins Stolpern geraten, hat ein überraschendes Aus aber verhindert. Gegen den Chilenen Cristian Garín siegte Zverev beim ersten Sandplatz-Auftritt der laufenden Saison dank eines starken Comebacks mit 4:6, 6:4, 7:5.

Krieg im Nahen Osten: Diamond League verschiebt Start in Katar

Der Auftakt der Diamond-League-Saison in Katar ist wegen der unsicheren Lage im Nahen Osten verschoben worden. Das Meeting der weltbesten Leichtathleten in Doha soll statt am 8. Mai erst am 19. Juni stattfinden - sofern es "die Lage zulässt", wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilten. Wegen der dann erwarteten Hitze wurde das Event zudem in das Khalifa International Stadium verlegt, dort lassen sich die Temperaturen regulieren.

"Du musst ihn mitnehmen": Rufe nach Neuer-Comeback werden lauter

Nach seinem Gala-Auftritt in der Champions League mehren sich die Rufe nach einem DFB-Comeback von Torhüter Manuel Neuer bei der Fußball-WM. "Es müssen die besten Spieler zur WM, und Manu ist mit Abstand der beste Torhüter der Welt", sagte Neuers früherer Teamkollege und Ex-Weltmeister Benedikt Höwedes dem Nachrichtenportal t-online: Es sei eine Entscheidung des Profis von Bayern München, "die er selbst getroffen und Nachfragen klar dementiert hat, aber aus meiner Sicht musst du ihn mitnehmen".

Textgröße ändern: