Deutsche Tageszeitung - Djokovic zu stark: Struff verpasst Sensation in New York

Djokovic zu stark: Struff verpasst Sensation in New York


Djokovic zu stark: Struff verpasst Sensation in New York
Djokovic zu stark: Struff verpasst Sensation in New York / Foto: © SID

Tennisprofi Jan-Lennard Struff hat bei den US Open die Sensation gegen Novak Djokovic verpasst. Im Achtelfinale musste sich der Warsteiner dem Grand-Slam-Rekordsieger nach einer einseitigen Partie mit 3:6, 3:6, 2:6 geschlagen geben. Nach dem überraschend frühen Scheitern von Alexander Zverev ist damit auch der letzte verbliebene deutsche Tennisprofi beim Turnier in New York ausgeschieden.

Textgröße ändern:

Djokovic (38), der weiter seinen 25. Majortitel jagt, trifft nun im Viertelfinale, das er in New York zum 14. Mal erreichte, auf Taylor Fritz - der US-Amerikaner setzte sich problemlos mit 6:4, 6:3, 6:3 gegen Tomas Machac aus Tschechien durch. Für Struff hingegen klappte es auch im achten Anlauf nicht mit einem Sieg über den serbischen Topstar.

Nach einem starken Turnier tritt der Qualifikant Struff immerhin mit 400.000 US-Dollar Preisgeld die Heimreise an - er hatte auf seinem Weg ins Achtelfinale unter anderem Holger Rune und den Vorjahreshalbfinalisten Frances Tiafoe ausgeschaltet. Für den in der Weltrangliste auf Platz 144 abgerutschten Struff war es das zweite starke Major-Turnier in Folge. Bereits in Wimbledon hatte er Runde drei erreicht.

Vor den Augen von Ex-Fußballnationalspieler Mats Hummels, der in der Box des 35-Jährigen Platz genommen hatte, kam Struff nicht gut in die Partie. Djokovic bestrafte die Fehler des Deutschen eiskalt und erarbeitete sich mit schnellen Breaks den Satzgewinn. Weil auch in der Folge der erste Aufschlag bei Struff viel zu selten kam, blieb der Serbe auch im Anschluss der dominante Spieler.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

FC Bayern: Dreesen kritisiert spanische Polizei

Die Verantwortlichen des FC Bayern haben nach dem Champions-League-Spiel bei Real Madrid (2:1) das Vorgehen der lokalen Sicherheitsbehörden gegen Münchner Anhänger kritisiert. Der Vorstandsvorsitzende Jan-Christian Dreesen sprach "nach einer wunderbaren Champions-League-Nacht" von "völlig überzogenen Übergriffen der spanischen Polizei gegen unsere Fans".

Nach 2:5 im Entscheidungssatz: Zverev quält sich weiter

Alexander Zverev haderte hörbar, er blickte ratlos zu seinem Vater auf die Tribüne, doch letztlich kämpfte er sich noch aus dem Loch, das er sich selbst in den Sand von Monte Carlo gegraben hatte. Zurück auf seinem Lieblingsbelag ist der Tennisstar ordentlich ins Stolpern geraten, hat ein überraschendes Aus aber verhindert. Gegen den Chilenen Cristian Garín siegte Zverev beim ersten Sandplatz-Auftritt der laufenden Saison dank eines starken Comebacks mit 4:6, 6:4, 7:5.

Krieg im Nahen Osten: Diamond League verschiebt Start in Katar

Der Auftakt der Diamond-League-Saison in Katar ist wegen der unsicheren Lage im Nahen Osten verschoben worden. Das Meeting der weltbesten Leichtathleten in Doha soll statt am 8. Mai erst am 19. Juni stattfinden - sofern es "die Lage zulässt", wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilten. Wegen der dann erwarteten Hitze wurde das Event zudem in das Khalifa International Stadium verlegt, dort lassen sich die Temperaturen regulieren.

"Du musst ihn mitnehmen": Rufe nach Neuer-Comeback werden lauter

Nach seinem Gala-Auftritt in der Champions League mehren sich die Rufe nach einem DFB-Comeback von Torhüter Manuel Neuer bei der Fußball-WM. "Es müssen die besten Spieler zur WM, und Manu ist mit Abstand der beste Torhüter der Welt", sagte Neuers früherer Teamkollege und Ex-Weltmeister Benedikt Höwedes dem Nachrichtenportal t-online: Es sei eine Entscheidung des Profis von Bayern München, "die er selbst getroffen und Nachfragen klar dementiert hat, aber aus meiner Sicht musst du ihn mitnehmen".

Textgröße ändern: