Deutsche Tageszeitung - Tristan golft, Oscar angelt: Entspannen für Finnland

Tristan golft, Oscar angelt: Entspannen für Finnland


Tristan golft, Oscar angelt: Entspannen für Finnland
Tristan golft, Oscar angelt: Entspannen für Finnland / Foto: © IMAGO/SID

Der Jüngere schlug ein paar Bälle auf dem Grün, der Ältere genoss die Ruhe auf dem Wasser: Ganz unterschiedlich bereiteten sich Tristan und Oscar da Silva auf das Gruppenfinale der Basketballer bei der Europameisterschaft vor. Für beide Brüder ging es jedoch darum, vor dem Abschluss der Vorrunde noch einmal den Kopf freizukriegen.

Textgröße ändern:

"Ich war kurz auf dem Golfplatz mit drei Freunden von mir. Ich bin jetzt noch nicht der Profi. Handicap weiß ich nicht. Es hat Spaß gemacht. Es ist cool, in der Natur ein bisschen Zeit zu verbringen und mit Freunden zu quatschen", sagte Tristan da Silva vor der Partie am Mittwoch (19.30 Uhr/RTL und MagentaSport) in Tampere gegen Gastgeber Finnland.

Gleichzeitig weilte Oscar da Silva, der in der Bundesliga für Bayern München spielt, beim Angeln auf den finnischen Seen mit TV-Experte und Ex-Nationalspieler Per Günther. "Da habe ich von gehört, aber das ist leider nicht mein Fachgebiet. Das überlasse ich Oscar", sagte Tristan, mit 24 Jahren rund drei Jahre jünger als sein Bruder und in der NBA für Orlando Magic aktiv, bei MagentaSport.

Gegen Finnland wollen die Münchner gemeinsam mit ihren neun übrigen Teamkameraden den fünften Sieg im fünften Gruppenspiel einfahren - dann wären die bereits für das Achtelfinale qualifizierten Deutschen sicher Erster in der Gruppe B. In der Runde der letzten 16 in der lettischen Hauptstadt Riga ginge es dann gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner aus der Gruppe A (Portugal oder Estland).

Am Mittwoch müssen die Deutschen jedoch noch ohne Bundestrainer Àlex Mumbrú an der Seitenlinie auskommen, der nach seiner Erkrankung erneut vom etatmäßigen Assistenten Alan Ibrahimagic vertreten wird. In Riga könnte der Spanier dann womöglich wieder die Spiele betreuen. Mumbrú befindet sich seit seiner Entlassung aus dem Krankenhaus im Teamhotel und auf dem Weg der Besserung.

Schon am Dienstag war der Spanier in der Unterkunft der Deutschen in Tampere im deutschen Mannschaftsoutfit zu sehen. Er aß bereits mit dem Team und ist in die Vorbereitung der Spiele und die Analyse eingebunden. "Es ist gut für das Team. Es fühlt sich sehr gut an, ihn wieder dabeizuhaben", sagte Tristan da Silva, der zuletzt mit 25 Punkten gegen Großbritannien geglänzt hatte.

(L.Møller--DTZ)

Empfohlen

Krieg im Nahen Osten: Diamond League verschiebt Start in Katar

Der Auftakt der Diamond-League-Saison in Katar ist wegen der unsicheren Lage im Nahen Osten verschoben worden. Das Meeting der weltbesten Leichtathleten in Doha soll statt am 8. Mai erst am 19. Juni stattfinden - sofern es "die Lage zulässt", wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilten. Wegen der dann erwarteten Hitze wurde das Event zudem in das Khalifa International Stadium verlegt, dort lassen sich die Temperaturen regulieren.

"Du musst ihn mitnehmen": Rufe nach Neuer-Comeback werden lauter

Nach seinem Gala-Auftritt in der Champions League mehren sich die Rufe nach einem DFB-Comeback von Torhüter Manuel Neuer bei der Fußball-WM. "Es müssen die besten Spieler zur WM, und Manu ist mit Abstand der beste Torhüter der Welt", sagte Neuers früherer Teamkollege und Ex-Weltmeister Benedikt Höwedes dem Nachrichtenportal t-online: Es sei eine Entscheidung des Profis von Bayern München, "die er selbst getroffen und Nachfragen klar dementiert hat, aber aus meiner Sicht musst du ihn mitnehmen".

KSC und Eichner trennen sich im Sommer

Es hatte sich angedeutet, nun ist es offiziell: Fußball-Zweitligist Karlsruher SC und Trainer Christian Eichner gehen im Sommer getrennte Wege. Das bestätigte der KSC am Mittwoch. Die Entscheidung sei nach "mehreren intensiven Gesprächen, die in den vergangenen Wochen und Tagen stattgefunden haben", erfolgt.

Neuer-Zukunft: "Haben alle Zeit der Welt"

Nach der dritten Frage zu einer möglichen WM-Teilnahme hielt es Manuel Neuer nicht mehr aus. "Wir brauchen das Thema gar nicht aufmachen. Wo haben wir denn gespielt heute?", sagte der Torhüter des FC Bayern nach seiner überragenden Leistung beim 2:1 (1:0) im Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Real Madrid. "Wir reden jetzt nicht über die Nationalmannschaft", betonte er, "ich habe meine Sachen gesagt und konzentriere mich jetzt auf den FC Bayern."

Textgröße ändern: