Deutsche Tageszeitung - Durchmarsch lässt Schröder kalt: "Sehr viel Luft nach oben"

Durchmarsch lässt Schröder kalt: "Sehr viel Luft nach oben"


Durchmarsch lässt Schröder kalt: "Sehr viel Luft nach oben"
Durchmarsch lässt Schröder kalt: "Sehr viel Luft nach oben" / Foto: © IMAGO/Beautiful Sports/SID

Fünf Spiele, fünf Siege, allesamt klar, doch Dennis Schröder sieht den Weltmeister längst nicht am Ende seiner Entwicklung. "Da ist noch sehr viel Luft nach oben in meinen Augen", sagte der Kapitän nach dem erfolgreichen Vorrundenabschluss bei der Basketball-EM gegen Gastgeber Finnland (91:61): "Wir hatten gute Tage in Tampere, sollten aber trotzdem bodenständig bleiben, weiter auf uns schauen und versuchen, besser zu werden."

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Erstmals in der Geschichte gewann eine Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) alle EM-Gruppenspiele. Am Samstag (14.15 Uhr/RTL und MagentaSport) wird es nach einer Pause ernst, im Achtelfinale geht es in Riga/Lettland gegen Außenseiter Portugal. "Es ist geil, dass wir alle Spiele gewonnen haben in der Gruppenphase. Aber das hat uns noch nichts gebracht", so Schröder, "wir müssen fokussiert bleiben und ein neues Turnier starten." Das Team mache "die richtigen Steps", aber der Trainer wolle "eigentlich noch schneller spielen, will, dass wir noch mehr Offensiv-Rebounds holen."

Franz Wagner wollte am liebsten gar nicht zurückschauen. "Wir müssen einfach jetzt die Spiele vergessen und mit unserem Rhythmus da reingehen", sagte der Berliner mit Blick auf die Finalrunde. "Es ist do or die ab jetzt." Johannes Thiemann will "den Schwung mitnehmen. Jetzt beginnt im Prinzip ein neues Turnier, jetzt darf man nicht mehr verlieren. Wir wollen Europameister werden. Da muss man jeden schlagen."

Wie Schröder sieht auch der Japan-Legionär noch ungenutztes Potenzial. "Natürlich können wir uns steigern. Es gibt immer Sachen, die man verbessern kann", meint Thiemann. Auch wenn sich die Mannschaft seit Beginn der Vorbereitung "stark weiterentwickelt" habe. Den Durchmarsch in der Gruppenphase wollte Thiemann nicht überbewerten: "Die ganz, ganz großen Gegner warten natürlich noch auf uns."

(P.Hansen--DTZ)

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