Deutsche Tageszeitung - Tuchel findet die "Zündung": "Macht mich sehr glücklich"

Tuchel findet die "Zündung": "Macht mich sehr glücklich"


Tuchel findet die "Zündung": "Macht mich sehr glücklich"
Tuchel findet die "Zündung": "Macht mich sehr glücklich" / Foto: © IMAGO/SID

Als sich die Kritik der vergangenen Tage im Nachthimmel von Belgrad aufgelöst hatte, war auch Thomas Tuchel die Freude deutlich anzumerken. "Wir hatten eine hervorragende Woche, von Anfang bis Ende", sagte der Trainer der englischen Fußball-Nationalmannschaft nach dem überzeugenden 5:0 (2:0) in der WM-Qualifikation gegen Serbien: "Wir haben einfach das gezeigt, was ich jeden Tag in diesem Trainingslager gesehen habe, und das macht mich sehr glücklich."

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Viele in England hatten in den vergangenen Tagen offensichtlich nicht dasselbe wie Tuchel gesehen. Gerade nach dem erneut biederen 2:0 gegen Andorra war viel Kritik auf den deutschen Trainer und seine Mannschaft eingeprasselt, am Dienstagabend schien all das jedoch vergessen. "Thomas Tuchels England ist ENDLICH angekommen", titelte der Mirror. Gegen Serbien habe man eine Leistung gesehen, "auf die die englischen Fans sehnsüchtig gewartet haben", schrieb die BBC.

Gegen den vermeintlich stärksten Gegner ihrer Quali-Gruppe hatten die Engländer die überzeugendste Leistung seit Tuchels Amtsantritt zu Beginn des Jahres gezeigt - und befinden sich nach fünf Siegen aus fünf Spielen voll auf WM-Kurs. "Wir können stolz auf uns sein. Es war ein großartiges Trainingslager und wir sind in einer hervorragenden Position", sagte Kapitän Harry Kane, der am Dienstag zur Führung getroffen hatte: "Serbien ist eine gute Mannschaft, aber heute Abend haben wir sie durchschnittlich aussehen lassen."

Für die Daily Mail war der deutliche Sieg "ein bedeutender Moment in der Ära von Thomas Tuchel", der Guardian schrieb von einem "Abend, an dem Thomas Tuchel die Zündung für seine Amtszeit in England fand". Und Tuchel selbst? Der freute sich einfach "riesig für die Mannschaft und die Mitarbeiter" und betonte mit Blick auf die Kritik: "Wir haben nur drei Wochen zusammen trainiert. Das ist die Hälfte einer Vorbereitung – es braucht ein bisschen Zeit. Der Verdienst gebührt den Spielern, sie haben das großartig gemacht."

(G.Khurtin--DTZ)

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