Deutsche Tageszeitung - Alvarez gegen Crawford: "Einer der größten Kämpfe"

Alvarez gegen Crawford: "Einer der größten Kämpfe"


Alvarez gegen Crawford: "Einer der größten Kämpfe"
Alvarez gegen Crawford: "Einer der größten Kämpfe" / Foto: © SID

Canelo Alvarez stand bereits gegen Floyd Mayweather im Ring, er bestritt in zwei Jahrzehnten als Profiboxer 67 Kämpfe - doch dieses Duell mit Terence Crawford hat auch für den mexikanischen Superstar seinen ganz besonderen Reiz. "Das wird einer der größten Kämpfe meiner Karriere", sagte Alvarez, der am Samstagabend (Ortszeit) in Las Vegas gegen den noch unbesiegten US-Amerikaner um die WM-Krone im Supermittelgewicht boxt.

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Crawford (37) gilt als Außenseiter - wenngleich seine Bilanz sensationell gut ist. Er hat alle 41 Profikämpfe gewonnen, 31 vorzeitig, und er könnte der erste Boxer überhaupt werden, der in drei Gewichtsklassen unumstrittener Weltmeister ist. Als Titelträger im Halbweltergewicht und Weltergewicht trainierte er sich nun Muskelmasse an, um Alvarez zu bezwingen und auch unangefochtener Weltmeister im Supermittelgewicht zu werden.

Der 35-jährige Alvarez, der 63 gewonnene Kämpfe, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen (unter anderem gegen Mayweather im September 2013) in seiner Vita hat, strebt einen K.o.-Sieg an. "Ich werde alles geben", versprach er. Auch wenn es nichts mit einem vorzeitigen Sieg werden sollte, "werde ich der Welt zeigen, warum ich der Beste bin."

In der Summe standen die beiden Boxer über 765 Runden im Ring, sie mussten keinen einzigen Niederschlag hinnehmen. Alvarez kassiert laut Medienberichten bis zu 150 Millionen Dollar für den Kampf, Crawford muss sich dagegen mit "nur" zehn Millionen zufrieden geben.

Der Druck liegt beim Mexikaner, der als Favorit gilt. Crawford ist das nur recht. "Ich fühle mich großartig und bin bereit, die Welt zu schocken", tönte er: "Die Leute unterschätzen mich, sie sagen, ich hätte bislang nur gegen Nobodys gekämpft. Am Samstag werde ich ihnen zeigen, was sie bislang versäumt haben."

Das Spektakel wird von Netflix übertragen. Dana White, der die MMA-Liga UFC zu einer globalen Marke geformt hat, promotet den Kampf mit Unterstützung aus Saudi-Arabien.

(A.Nikiforov--DTZ)

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