Deutsche Tageszeitung - Mit Weltrekord: Überflieger Duplantis macht Titel-Hattrick klar

Mit Weltrekord: Überflieger Duplantis macht Titel-Hattrick klar


Mit Weltrekord: Überflieger Duplantis macht Titel-Hattrick klar
Mit Weltrekord: Überflieger Duplantis macht Titel-Hattrick klar / Foto: © SID

Nächste Weltrekord-Show: Stabhochsprung-Überflieger Armand Duplantis (Schweden) hat bei der Leichtathletik-WM seinen Titel-Hattrick perfekt gemacht – und seinen eigenen Weltrekord um einen Zentimeter auf 6,30 m verbessert. Der 25-Jährige dominierte den Wettbewerb nach Belieben, überquerte die 6,30 m unter dem Jubel der Fans in Tokio in seinem dritten Versuch und setzte damit seine beeindruckende Siegesserie fort. Es war zudem der erste Weltrekord bei den Titelkämpfen in Japan.

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Duplantis sicherte sich durch die erneute Galavorstellung eine Extra-Prämie von 100.000 US-Dollar. Hinzu kommen 70.000 für sein drittes WM-Gold in Serie – ein lukrativer Abend für den Sonnyboy.

Für den starken Griechen Emmanouil Karalis, der 6,00 m übersprang, blieb nur Silber übrig. Bronze gewann Kurtis Marschall (5,95/Australien).

Vor sechs Jahren bei der WM in Doha wurde Duplantis das letzte Mal bei einer großen Meisterschaft bezwungen, danach begann bei Olympia in Tokio sein Siegeszug – und in Japan bewies der 25-Jährige nun wieder seine Ausnahmestellung.

6,27, 6,28 und zuletzt dann 6,29 m – schon drei Mal hatte der Ausnahmekönner zuvor in diesem Jahr seinen Weltrekord weiter in die Höhe geschraubt. Aber der Olympiasieger, Welt- und Europameister beeindruckte auch diesmal wieder nicht nur mit seinen Statistiken, sondern mit der Art und Weise, wie er sich immer wieder in die Luft katapultiert – so elegant, so scheinbar mühelos. Die Frage, wer mit dem WM-Titel nach Hause reist, stellte sich gar nicht. Und am Ende legte Duplantis seinen schon 14. Weltrekord in seiner Karriere hin.

Für Bo Kanda Lita Baehre (Düsseldorf) hatten sich die Hoffnungen auf eine Top-Platzierung früh zerschlagen. Der Vize-Europameister von 2022 bestätigte aber seine Saisonbestleistung von 5,75 m und wurde damit Zehnter von zwölf Startern.

Der Rheinländer, der am Montagabend bei all seinen drei Versuchen über 5,85 durchlief, hatte sich als einziger von drei deutschen Startern für das Finale qualifiziert. Oleg Zernikel (Landau/5,55), WM-Fünfter von 2022, war wie der Leverkusener Torben Blech (Leverkusen/5,40) in der Qualifikation ausgeschieden.

(W.Budayev--DTZ)

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