Deutsche Tageszeitung - "35 Gegentore sind einfach zu viel": DHB-Frauen suchen WM-Form

"35 Gegentore sind einfach zu viel": DHB-Frauen suchen WM-Form


"35 Gegentore sind einfach zu viel": DHB-Frauen suchen WM-Form
"35 Gegentore sind einfach zu viel": DHB-Frauen suchen WM-Form / Foto: © IMAGO/SID

Weniger Ballverluste, mehr Aggressivität: Nicht nur Bundestrainer Markus Gaugisch, sondern auch seine Handball-Nationalspielerinnen waren sich nach dem 31:35 (14:20) im WM-Härtetest gegen Co-Gastgeber Niederlande einig, was besser werden muss. "Wir haben ihnen zu viele Bälle auf dem Spielfeld präsentiert", analysierte Gaugisch, dies hätten die Gastgeberinnen in Eindhoven mit ihrer "unglaublichen Passqualität" eiskalt ausgenutzt.

Textgröße ändern:

Wirklich alarmiert war der Coach gut neun Wochen vor dem WM-Eröffnungsspiel in Stuttgart gegen Island noch nicht. "Wir sind noch in der Probephase", erklärte der 51-Jährige: "31 erzielte Tore sind in Ordnung. Aber Rückzug und Defensive gegen eine 5:1-Deckung müssen wir schneller hinkriegen."

Nina Engel, mit acht Treffern am Freitag beste deutsche Torschützin, hielt knallhart fest: "Wenn wir leichte Bälle wegschmeißen, ist das für uns tödlich. 35 Gegentore sind einfach zu viel, um das Spiel zu gewinnen."

Kapitänin Antje Döll haderte: "Wir haben sie eingeladen mit leichten Ballverlusten." Nach der Umstellung auf vier Rückraumspielerinnen nach dem Seitenwechsel habe man dann zwar "ein paar gute Sachen" gesehen, aber "einiges" sei noch zu verbessern bis zum schnellen Wiedersehen am Sonntag (19.00 Uhr/DF1) in Krefeld.

Xenia Smits forderte eine andere Einstellung. "Wir müssen uns mehr Selbstvertrauen holen, die Überzeugung in den Aktionen bekommen, aggressiver draufgehen", sagte die Rückraumspielerin.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Rumäniens Ex-Nationaltrainer Lucescu gestorben

Der bisherige rumänische Fußball-Nationaltrainer Mircea Lucescu ist tot. "Es ist ein schwarzer Tag für Rumänien und den Weltfußball", sagte Verbandspräsident Razvan Burleanu am Dienstagabend. Zuvor hatte auch das Uni-Krankenhaus in der Hauptstadt Budapest, in das der 80-Jährige am Sonntag vergangener Woche eingeliefert worden war, den Tod bestätigt: "Möge Gott seiner Seele gnädig sein", hieß es in einer Stellungnahme des Klinikums.

Rumänies Ex-Nationaltrainer Lucescu gestorben

Der bisherige rumänische Fußball-Nationaltrainer Mircea Lucescu ist tot. "Es ist ein schwarzer Tag für Rumänien und den Weltfußball", sagte Verbandspräsident Razvan Burleanu am Dienstagabend. Zuvor hatte auch das Uni-Krankenhaus in der Haupstadt Budapest, in das der 80-Jährige am Sonntag vergangener Woche eingeliefert worden war, den Tod bestätigt: "Möge Gott seiner Seele gnädig sein", hieß es in einer Stellungnahme der Klinikums.

Real-Kracher: FC Bayern mit Kane in der Startelf

Der FC Bayern geht mit Harry Kane in das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Real Madrid. Trainer Vincent Kompany hatte den Einsatz des Torjägers bis zuletzt offengelassen. Der Engländer war am vergangenen Wochenende gegen den SC Freiburg (3:2) wegen einer Sprunggelenksverletzung ausgefallen, die er sich bei der Nationalmannschaft zugezogen hatte.

Baskenland-Rundfahrt: Lipowitz mischt bei Seixas-Show vorne mit

Der deutsche Radprofi Florian Lipowitz hat die erste Bergprüfung bei der stark besetzten Baskenland-Rundfahrt mit Bravour gemeistert. Bei der erneuten Gala-Vorstellung von Frankreichs Radsport-"Wunderkind" Paul Seixas belegte der Tour-Dritte vom Team Red Bull-Bora-hansgrohe auf der 164,1 km langen zweiten Etappe nach Iruña Platz acht und unterstrich seine Ansprüche auf einen Podestplatz in der Gesamtwertung.

Textgröße ändern: