Deutsche Tageszeitung - "In einer anderen Liga": Frankfurt zieht Lehren nach Klatsche

"In einer anderen Liga": Frankfurt zieht Lehren nach Klatsche


"In einer anderen Liga": Frankfurt zieht Lehren nach Klatsche
"In einer anderen Liga": Frankfurt zieht Lehren nach Klatsche / Foto: © SID

Dino Toppmöller hofft nach der 1:5-Klatsche bei Atlético Madrid auf einen schnellen Lerneffekt seines Teams. "Wir sind an Grenzen gestoßen, das kommt vor im Leben und im Fußball. Aber Grenzen sind immer nur temporär. Wir werden aus dem Spiel viel mitnehmen, es ist für die Jungs eine wichtige Erfahrung", sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt bei DAZN. Sein junges Team sei noch in "einem Prozess" und die Spanier aktuell noch "eine Nummer zu groß" gewesen.

Textgröße ändern:

Auch Markus Krösche sah Atlético "in einer anderen Liga. Das muss man akzeptieren, dass wir gegen eine Mannschaft gespielt haben, die ein Stück weiter ist und auf der einen oder anderen Position höhere Qualität hat", betonte der Sportvorstand vor dem Topspiel in der Liga am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen den FC Bayern. In Madrid zeigte sich dies vor allem bei den Gegentreffern durch Giacomo Raspadori (4.), Robin Le Normand (33.), Antoine Griezmann (45.+1) Giuliano Simeone (70.) und Julián Álvarez (82., Handelfmeter).

Die Eintracht kassierte damit in den letzten drei Pflichtspielen 13 Gegentreffer. "Am Ende ist es klar, dass es so thematisiert wird. Wir sind ja nicht blind", sagte Toppmöller: "Wir müssen es einfach in den nächsten Wochen besser machen. Die Antwort kann ich hier nicht geben, die müssen wir gemeinsam auf dem Platz geben, dass es eben kein Abwehrproblem ist." Gerade beim Verteidigen von Standardsituationen müsse sein Team "besser und schärfer" werden.

Die Anzahl der Gegentore sei "schon zu viel. Es sind ein paar Tore dabei, die ein bisschen zu einfach gefallen sind", gab auch Krösche zu: "Wir wollen grundsätzlich schon offensiv spielen. Natürlich kann es dann passieren, dass du das eine oder andere Gegentor mehr bekommst. Das ist auch ein Prozess. Aber natürlich müssen wir an diesen Sachen arbeiten, gerade bei den einfachen Gegentoren müssen wir konsequenter verteidigen."

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Drei Deutsche im Finale: Michigan holt College-Titel

Das deutsche Basketball-Talent Malick Kordel darf sich über die College-Krone in den USA freuen. Im Final Four der March Madness gewann der Oberhausener mit den Michigan Wolverines das Endspiel gegen die UConn Huskies mit 69:63, kam dabei aber erneut nicht zum Einsatz. U19-Vizeweltmeister Eric Reibe und sein deutscher Mitspieler Dwayne Koroma verpassten den erträumten Titelgewinn.

NHL: Grubauer bei nächster Pleite verletzt raus

Eishockey-Nationaltorhüter Philipp Grubauer hat in der NHL mit Seattle Kraken einen bitteren Abend erlebt. Der Rosenheimer musste beim 2:6 (1:1, 0:2, 1:3) bei den Winnipeg Jets nach 33 Minuten mit einer Unterkörperverletzung ausgewechselt werden, zuvor hatte der Goalie drei der 18 Schüsse auf sein Tor passieren lassen. Im Rennen um die Wildcard-Plätze in der Western Conference sind die Chancen für Seattle nach der fünften Pleite nacheinander gering.

NBA: Orlando siegt ohne Franz Wagner - Schröder glänzt

Die Orlando Magic haben auch ohne den deutschen Basketballstar Franz Wagner im engen Rennen um den direkten Einzug in die Playoffs der NBA einen wichtigen Sieg gelandet. Gegen das Topteam Detroit Pistons gelang der Franchise aus Florida ein 123:107, Welt- und Europameister Wagner wurde für die Partie geschont.

Matthäus warnt Bayern vor Bernabéu-Atmosphäre

Der deutsche Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat Bayern München vor dem Viertelfinal-Kracher in der Champions League bei Real Madrid vor der hitzigen Atmosphäre im Estadio Santiago Bernabéu gewarnt. "Meiner Ansicht nach geht es in Madrid in erster Linie nicht um die einzelnen Spieler, sondern nur um den Kopf. Die Bayern müssen Ruhe bewahren und mental da sein, denn im Bernabéu kann eine ganz besondere Magie entstehen, die gerade in der Champions League schon viele Teams zu spüren bekommen haben", schrieb der Weltmeister von 1990 in seiner Sky-Kolumne.

Textgröße ändern: