Deutsche Tageszeitung - "Erfolgreichster Titel-Hamster": Müller feiert Rekord-Titel

"Erfolgreichster Titel-Hamster": Müller feiert Rekord-Titel


"Erfolgreichster Titel-Hamster": Müller feiert Rekord-Titel
"Erfolgreichster Titel-Hamster": Müller feiert Rekord-Titel / Foto: © SID

Erst versenkte er einen Elfmeter zum 300. Treffer seiner Karriere, dann feierte er mit seinen Teamkollegen den historischen Pokalsieg: Thomas Müller hat sich mit Titel Nummer 35 seiner großartigen Karriere unsterblich gemacht. Durch den 4:2-Erfolg mit seinen Vancouver Whitecaps im Finale des kanadischen Pokal-Wettbewerbs gegen den kleinen Lokalrivalen Vancouver FC zog der Angreifer an seinem 2014-Weltmeisterkollegen Toni Kroos (34 Titel) vorbei und ist nun erfolgreichster deutscher Fußballer.

Textgröße ändern:

"Ich würde lieber sagen: ‚Erfolgreichster Titel-Hamster Deutschlands.'", sagte Müller Sport Bild: "Die Frage ist ja immer: Wie gewichtest du diese Titel? Der eine wird öfter nationaler Meister, der andere hat dafür mehr Champions-League-Siege auf dem Konto." Kroos, der seine Karriere 2024 beendet hatte, gewann allein sechs Mal die Königsklasse. Müller, der noch bis Ende 2026 in Vancouver unter Vertrag steht, holte diesen Titel zwei Mal.

"Statistiken sind eine nette Sache, nicht mehr und nicht weniger. Fußball spiele ich nicht für meine 'Titel-Legacy', sondern weil ich es einfach liebe, auf dem Platz zu stehen", so der langjährige Bayern-Profi. Müller durfte sich in der Nacht zu Donnerstag gleich doppelt freuen. Neben dem Titel bekam er nach dem kanadischen Pokalfinale, in dem er das 1:0 auflegte und das 2:0 selbst erzielte, noch auf dem Platz auch eine Torte für sein 300. Tor auf Vereins- und Nationalmannschaftsebene überreicht. "Zählt ihr die Tore in Trainingseinheiten mit?", fragte er scherzhaft und pustete die Kerzen dann mit einem breiten Grinsen aus.

Müller und seine Whitecaps sicherten sich mit dem Pokalerfolg gleichzeitig auch einen Platz im CONCACAF Champions Cup (vergleichbar mit der Champions League in Europa) für die nächste Saison. Ein Ende der Titeljagd ist also nicht in Sicht - zumal die Play-offs in der Liga (MLS) ja noch nicht einmal begonnen haben.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

Merino rettet Spanien: Jetzt Giganten-Duell gegen Frankreich

Spanien ist auch gegen Außenseiter Belgien seiner Rolle als WM-Favorit gerecht geworden. Der Europameister zog durch ein etwas holpriges, aber am Ende verdientes 2:1 (1:1) gegen mutige, aber auch unterlegene Rote Teufel ins Halbfinale von Dallas ein. Dort trifft die Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente am Dienstag in einer Art vorweggenommenem Endspiel auf Topfavorit Frankreich.

Djokovic plant Rückkehr nach Wimbledon

Novak Djokovic packte seine Sachen, applaudierte dem Publikum am Centre Court der Church Road und verschwand in den Katakomben. Was für manchen Beobachter wie ein Abschied für immer aussah, soll lediglich ein Abschied auf Zeit sein. Auf die Frage, ob er noch einmal zum Rasenklassiker zurückkehren werde, antwortete der serbische Grand-Slam-Rekordsieger: "Das würde ich gerne, zumindest noch ein Mal. Mal sehen." Das klare Aus beim 4:6, 4:6, 4:6 im Halbfinale gegen Jannik Sinner hatte allerdings seine Spuren hinterlassen.

Wimbledon: Zverev trifft im Finale auf Sinner

Alexander Zverev trifft im Finale von Wimbledon auf Titelverteidiger Jannik Sinner. Der italienische Weltranglistenerste setzte sich in der Neuauflage des letztjährigen Halbfinals nach einer dominanten Vorstellung 6:4, 6:4, 6:4 gegen den serbischen Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic durch und scheint pünktlich zur heißen Phase im All England Club wieder seine Bestform zu erreichen.

Medien: Dortmund einigt sich mit Barcelona über Adeyemi-Wechsel

Der Wechsel von Fußball-Nationalspieler Karim Adeyemi zum FC Barcelona steht offenbar kurz vor dem Abschluss. Laut Sky ist es nach der mündlichen Einigung zwischen dem Offensivspieler und dem spanischen Meister auch zu einer Übereinkunft mit Borussia Dortmund gekommen. Demnach verständigten sich beide Vereine auf eine Sockelablöse von 22 Millionen Euro, Adeyemi erhält in Katalonien einen Fünfjahresvertrag.

Textgröße ändern: