Deutsche Tageszeitung - DFB-Team: Matthäus fordert Ende der "Experimente"

DFB-Team: Matthäus fordert Ende der "Experimente"


DFB-Team: Matthäus fordert Ende der "Experimente"
DFB-Team: Matthäus fordert Ende der "Experimente" / Foto: © SID

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus wünscht sich von Bundestrainer Julian Nagelsmann weniger personelle und taktische Änderungen in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. "Die Zeit der Experimente muss endlich vorbei sein. Sowohl in Sachen Taktik wie auch beim Personal. Die Mannschaft muss sich einspielen", sagte Matthäus der Sport Bild: "Selbst das Spiel gegen Luxemburg muss dazu genutzt werden – denn auch gegen schwächere Gegner können Abläufe einstudiert werden."

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Vor den Spielen der WM-Qualifikation gegen Luxemburg am Freitag in Sinsheim (20.45 Uhr/ARD) und drei Tage später in Belfast gegen Nordirland (20.45 Uhr/RTL) plagen Nagelsmann allerdings erneut einige Personalprobleme. Torhüter Marc-André ter Stegen, Magier Jamal Musiala, Abwehrchef Antonio Rüdiger, Offensivstar Kai Havertz und Angreifer Tim Kleindienst fehlen alle verletzt. Torjäger Nick Woltemade reiste wegen eines grippalen Infekts verspätet zum DFB-Team.

In der Systemfrage hat Matthäus eine klare Präferenz. "Ich empfehle das 3-4-2-1-System mit zwei Schienenspielern, ähnlich der erfolgreichen Formation von Bayer Leverkusen unter Xabi Alonso", sagte Matthäus, der Abstand nehmen würde von einem System mit klassischen Flügelstürmern: "Leroy Sané und Chris Führich, die dort spielen können, kommen zurzeit selten zum Einsatz. Und Serge Gnabry entwickelte sich zuletzt mehr zum zentralen Spieler, fühlt sich dort oder auf den Halbpositionen wohler."

(L.Barsayjeva--DTZ)

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