Deutsche Tageszeitung - Nagelsmann warnt: "Nicht in Schönheit sterben wollen"

Nagelsmann warnt: "Nicht in Schönheit sterben wollen"


Nagelsmann warnt: "Nicht in Schönheit sterben wollen"
Nagelsmann warnt: "Nicht in Schönheit sterben wollen" / Foto: © SID

Julian Nagelsmann hat vor dem Gastspiel in der "Festung" Windsor Park noch einmal eindringlich vor Nordirland gewarnt. "Ich erwarte einen harten Gegner. Wir müssen alles reinwerfen", sagte der Bundestrainer vor dem WM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Belfast (20.45 Uhr/RTL).

Textgröße ändern:

"Super wichtig" werde beispielsweise das sogenannte "Anschlussverhalten, wenn unser Pressing mal überspielt wird", betonte Nagelsmann. Zudem müsse seine Elf "selber versuchen, torgefährlich zu werden - und nicht in Schönheit sterben wollen".

Schon im Hinspiel (3:1) im September sei es "nicht so einfach" gewesen, "dieses Team zu schlagen, weil sie viele lange Bälle spielen und den ganzen Raum abdecken, um den zweiten Ball ruhig zu gewinnen".

Das mit den langen Bällen, betonte Nagelsmann, sei übrigens "nicht respektlos" gemeint gewesen - auch wenn das auf der grünen Insel so angekommen war: "Wenn das jemand so aufgefasst hat, sage ich Sorry."

Die "spezielle" Spielweise der Nordiren zwinge den Gegner, "für den zweiten Ball zu kämpfen, manchmal für den dritten und vierten Ball". Zudem erzeugten sie viel Druck im letzten Drittel, wie das 2:0 gegen DFB-Schreck Slowakei am vergangenen Freitag gezeigt habe.

"Du musst sehr gut verteidigen, musst Mann-gegen-Mann decken, um Flanken und Standardsituationen zu vermeiden", sagte Nagelsmann: "Du hast etwas Platz, um gute Konterangriffe zu starten, aber es wird nicht so einfach sein, also müssen wir gut spielen, um dieses Spiel zu gewinnen."

Auf die "sehr gefährlichen" Standards habe sich die DFB-Elf noch einmal eigens vorbereitet.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

Historischer Fehlstart: Gladbach verliert auch den Krisengipfel

Alarmstufe Rot am Niederrhein: Borussia Mönchengladbach hat auch den Krisengipfel gegen die TSG Hoffenheim verloren und einen historischen Bundesliga-Fehlstart hingelegt. Bei der Heimpremiere von Trainer Alexander Blessin unterlag das Schlusslicht mit 1:2 (0:1). Sechs Niederlagen zu Saisonbeginn hatten zuvor nur der VfL Bochum (2022/23), der FSV Mainz 05 (2020/21) und Fortuna Düsseldorf (1991/92) kassiert.

Auf eigenen Wunsch: Krösche bei Frankfurt freigestellt

Sportvorstand Markus Krösche (46) ist bei Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt auf eigenen Wunsch freigestellt worden. Das teilte die Eintracht am Sonntagabend mit. Demnach habe der Verein dem Wunsch von Krösche nach einer sofortigen Freistellung entsprochen. Der bis zum 30. Juni 2028 laufende Vertrag besteht angepasst fort.

Tischtennis: Kaufmann verpasst EM-Gold

Annett Kaufmann hat die Goldmedaille bei der Tischtennis-EM in Ljubljana nach einem Krimi verpasst. Die 20-Jährige vom SV DJK Kolbermoor verlor nach einem herausragenden Turnier im packenden Finale gegen die Russin Elizabet Abraamian 3:4. In den Runden zuvor hatte Kaufmann ihre beiden Teamkolleginnen Han Ying (4:0) und Nina Mittelham (4:3) geschlagen. Für Mittelham blieb immerhin Bronze.

Bayern wieder vorbei: Freiburg patzt in Leverkusen erstmals

Der FC Bayern bleibt oben: Die Überflieger des SC Freiburg haben eine schnelle Rückkehr an die Tabellenspitze verpasst - und gehen "nur" als Herausforderer ins Duell mit dem Rekordmeister. Beim 1:2 (1:1) im Bundesliga-Topspiel bei Bayer Leverkusen patzten die Breisgauer erstmals in dieser Saison und mussten Platz eins nach nur einem Spieltag wieder räumen.

Textgröße ändern: