Deutsche Tageszeitung - Nach Trump-Kritik: NFL verteidigt Wahl von Superbowl-Act

Nach Trump-Kritik: NFL verteidigt Wahl von Superbowl-Act


Nach Trump-Kritik: NFL verteidigt Wahl von Superbowl-Act
Nach Trump-Kritik: NFL verteidigt Wahl von Superbowl-Act / Foto: © SID

Die Halbzeitshow des Superbowls verkommt zum Politikum: Unlängst hatte Donald Trump die Wahl von Musiker Bad Bunny für das Mega-Event als "absolut lächerlich" bezeichnet. NFL-Commissioner Roger Goodell hat die Pläne nun auf dem jährlichen Herbstempfang der Liga verteidigt.

Textgröße ändern:

"Bad Bunny ist einer der beliebtesten Entertainer der Welt", sagte Goodell auf das Missfallen des US-Präsidenten angesprochen. "Solche Künstler wollen wir bekommen. Die Wahl ist sorgfältig durchdacht." Der Funktionär verwies zudem auf vergangene Auftritte - auch dort hätten diverse Künstler im Vorfeld "Gegenreaktionen oder Kritik" hervorgerufen.

Trump, der regelmäßig mit der NFL aneinandergerät, hatte öffentlich verkündet, er habe "noch nie" von Bad Bunny gehört. "Ich weiß nicht, wer das ist", sagte der US-Präsident. "Ich weiß nicht, warum die NFL das tut. Das ist verrückt". Aussagen, für die Trump aus dem rechtskonservativen Lager Unterstützung erhielt.

Der Puerto-Ricaner Bad Bunny, mit bürgerlichem Namen Benito Antonio Martinez Ocasio, hatte bereits den Zorn der Rechten auf sich gezogen, nachdem er erklärt hatte, dass er die Vereinigten Staaten während seiner Welttournee aus Angst vor Einwanderungsrazzien bei seinen Konzerten auslassen werde.

(A.Stefanowych--DTZ)

Empfohlen

Zwei Spiele gesperrt: Bensebaini fehlt BVB bei Pokalauftakt

Borussia Dortmunds Verteidiger Ramy Bensebaini wird nach seiner Roten Karte im Supercup gegen Bayern München (1:2) "wegen eines rohen Spiels" für zwei Spiele im DFB-Pokal gesperrt. Das gab das Sportgericht des Deutsche Fußball-Bundes am Dienstag bekannt. Der 31-Jährige verpasst somit den Pokalauftakt beim Fünftligisten HEBC Hamburg sowie auch die mögliche Zweitrundenpartie Ende Oktober.

Medien: Bayern auch zum Ligastart ohne Musiala

Nationalspieler Jamal Musiala wird dem FC Bayern auch beim Ligastart fehlen. Nach übereinstimmenden Medienberichten steht der 23-Jährige am Freitag (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) gegen den VfB Stuttgart nicht im Kader des deutschen Fußball-Rekordmeisters. Musiala soll stattdessen weiterhin möglichst behutsam und ohne Risiko an den Spielbetrieb herangeführt werden, heißt es.

Müller und Hummels investieren in portugiesischen Erstligisten

Die früheren Fußball-Nationalspieler Thomas Müller und Mats Hummels sind als Teil einer Investorengruppe beim portugiesischen Erstligisten CF Estrela Amadora eingestiegen. Wie der Verein am Dienstag bekannt gab, erwarb die Gruppe, zu der auch die früheren Bayern-Spieler Yann Sommer und Lucas Hernández gehören, 90 Prozent der Anteile an der Profifußballabteilung.

Pokal-Krawalle: DFB-Spitze nimmt Klubs ins Visier

Die Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Waldhof Mannheim und den 1. FC Kaiserslautern nach den schweren Krawallen im Pokal-Derby ins Visier genommen. "Es gibt leider einige Klubs, die mit Teilen ihrer Fanszene nicht mehr klarkommen. Der SV Waldhof und der FCK zählen dazu", sagte DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann der Rhein-Neckar-Zeitung: "Die Vorfälle müssen nun konsequent aufgearbeitet werden."

Textgröße ändern: