Deutsche Tageszeitung - HBL: Meister Berlin patzt - Magdeburg mit Mühe

HBL: Meister Berlin patzt - Magdeburg mit Mühe


HBL: Meister Berlin patzt - Magdeburg mit Mühe
HBL: Meister Berlin patzt - Magdeburg mit Mühe / Foto: © IMAGO/SID

Meister Füchse Berlin hat im Titelrennen der Handball-Bundesliga überraschend gepatzt. Der Titelverteidiger kassierte beim 38:39 (18:18) gegen den HSV Hamburg seine schon dritte Niederlage der Saison. Nach zehn Runden hat das Team um Welthandballer Mathias Gidsel genauso viele Pleiten auf dem Konto wie in der gesamten vergangenen Spielzeit.

Textgröße ändern:

Mit jetzt 14:6 Punkten verloren die Füchse auch den Anschluss an die Topteams SG Flensburg-Handewitt (18:2) und SC Magdeburg (17:1), die am Sonntag Siege feierten. Der SCM hatte beim 24:22 (8:8) gegen Angstgegner TSV Hannover-Burgdorf allerdings viel Mühe, Flensburg gewann 36:30 (19:14) gegen den HC Erlangen.

Berlin tat sich in der heimischen Max-Schmeling-Halle von Beginn an schwer, auch eine 24:21-Führung brachte nach der Pause keine Ruhe. Stattdessen drehten die Gäste, die einen Spieltag zuvor schon die Gummersbacher Erfolgsserie beendet hatten, auf. Zwei Minuten vor Schluss stand es 37:37, dann gelangen Hamburg zwei Tore in Folge - das reichte.

Beinahe gestolpert wäre auch Magdeburg in Hannover, wo der SCM seine letzten drei Auftritte verloren hatte. In der von zwei starken Abwehrreihen geprägten ersten Halbzeit gelang keiner Mannschaft eine Zwei-Tore-Führung. Das änderte sich nach der Pause, als die von Bennet Wiegert trainierten Gäste auf 20:15 davonzogen. Eine Entscheidung war aber auch das nicht: Die Gastgeber kamen noch einmal bis auf ein Tor heran, doch die Gäste behielten die Nerven.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

In der Verlängerung: Schalke müht sich gegen Halle weiter

Schalke 04 hat seine Pflichtaufgabe im Nachsitzen erfüllt und die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Beim Regionalligisten Hallescher FC gewann der Bundesliga-Aufsteiger nach Rückstand noch mit 5:2 (2:2, 0:1) nach Verlängerung.

Welt- und Europameister Voigtmann beendet DBB-Karriere

Welt- und Europameister Johannes Voigtmann läuft künftig nicht mehr für die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) auf. "Ich habe mich entschieden, meine Karriere in der Nationalmannschaft nun offiziell zu beenden", sagte der 33-Jährige im Interview mit dem Münchner Merkur/tz. Er wird beim anstehenden Länderspiel in Köln verabschiedet, am Donnerstag (20.00 Uhr) trifft Deutschland zum Auftakt der WM-Qualifikation auf die Niederlande.

Elfer-Drama: Wolfsburg wendet Blamage ab

Mit Maximilian Arnold kam die Wende: Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg hat im DFB-Pokal nur mit viel Mühe eine Blamage verhindert. Das Team von Cheftrainer Tobias Strobl gewann beim Regionalligisten VSG Altglienicke nach dreimaligem Rückstand 6:5 im Elfmeterschießen und zog zum fünften Mal in Folge in die zweite Runde ein. Nach 120 Minuten hatte es 3:3 (2:2, 0:1) gestanden.

Doppelpack Johannesson: Kölner mühen sich in die zweite Runde

Dank Doppelpacker Isak Johannesson hat der 1. FC Köln die Auftakthürde im DFB-Pokal gemeistert. Das Team von Trainer René Wagner erkämpfte sich in der ersten Runde ein 2:1 (0:1) beim Drittligisten Würzburger Kickers, überzeugte dabei spielerisch aber lange nicht. Auch Jungstar Said El Mala, der nach langem Hin und Her seinen Vertrag beim FC verlängert hatte, blieb unauffällig.

Textgröße ändern: