Deutsche Tageszeitung - Im 75. Duell: Alba knackt die Bayern

Im 75. Duell: Alba knackt die Bayern


Im 75. Duell: Alba knackt die Bayern
Im 75. Duell: Alba knackt die Bayern / Foto: © MAGO/Contrast/SID

Alba Berlin hat das packende 75. Duell gegen den FC Bayern gewonnen und dem Meister die erste Saisonniederlage in der Basketball Bundesliga (BBL) beigebracht. Das Team von Trainer Pedro Calles setzte sich in der Uber Arena mit 67:61 (35:38) durch, die Bilanz der Berliner ist nun ausgeglichen (2:2). Besser stehen trotz der Niederlage im Klassiker die Münchner (3:1) da.

Textgröße ändern:

"Wir haben alles reingehauen. Wir hatten am Ende den längeren Atem und auch das Quäntchen mehr Energie", sagte Alba-Profi Jonas Mattisseck bei Dyn.

Die Gäste mussten in Berlin noch ohne Starzugang Spencer Dinwiddie auskommen, der langjährige NBA-Profi (621 Spiele) hatte beim Titelverteidiger unter der Woche einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben, sollte aber erst am Wochenende in München eintreffen.

Außenseiter Berlin lief meist einem Rückstand hinterher, hielt das Spiel aber immer offen. Martin Hermannsson sorgte gut viereinhalb Minuten vor Schluss für die erste Führung nach langer Zeit (56:55). Neuzugang Jack Kayil traf in der letzten Minute per Dreier zum 61:58, Nationalmannschaftskollege Malte Delow erhöhte kurz darauf mit einem Korbleger auf 63:58. Kayil stellte 24 Sekunden vor dem Ende an der Freiwurflinie auf 65:61, die Bayern kamen danach nicht mehr zurück. Hermannsson, Kayil und J'wan Roberts kamen auf jeweils zwölf Punkte für Alba. Bester Scorer der Gäste war Justinian Jessup (16).

Spitzenreiter Syntainics MBC feierte derweil den fünften Sieg im fünften Spiel. Bei den Skyliners Frankfurt gewann das Team aus Weißenfels mit 97:93 (83:83, 42:38) nach Verlängerung. Die Löwen Braunschweig holten gegen die Rostock Seawolves beim 92:71 (44:37) ihren ersten Erfolg in der neuen Spielzeit. Der deutsche Nationalspieler Joshua Obiesie (20 Punkte) war bester Werfer der Gastgeber.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

Schiri-Boss Collina weist Kritik aus Ägypten zurück

FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina hat die aus Ägypten geäußerte Vermutung einer Bevorteilung von Lionel Messi bei der WM scharf zurückgewiesen. "Unbegründete Anschuldigungen haben in unserem Sport keinen Platz", wird der Italiener auf der Homepage des Weltverbandes zitiert, ohne einen konkreten Fall zu nennen. Collina fügte aber vielsagend an: "Niemand kann behaupten, dass Schiedsrichterentscheidungen von irgendjemandem beeinflusst werden können, nicht einmal vom FIFA-Präsidenten."

Debüt naht: Segner erstmals auf der Bank der All Blacks

Das Debüt von Rugby-Profi Anton Segner für die neuseeländische Nationalmannschaft steht unmittelbar bevor. Wie die All Blacks in der Nacht auf Donnerstag bekanntgaben, wird der 24-Jährige im Spiel der Nations Championships gegen Italien am Samstag erstmals auf der Bank sitzen.

Wieder kein Deutscher am Sachsenring: "Nicht zufriedenstellend"

Auch in diesem Jahr können die vielen Fans beim Großen Preis von Deutschland am Sachsenring keinem deutschen Rennfahrer zujubeln, die Flaute soll kein Dauerzustand werden. "Deutschland braucht wieder Teilnehmer in der Motorrad-WM, das steht außer Frage", sagte ADAC-Sportpräsident Gerd Ennser auf SID-Anfrage: "Die aktuelle Situation ohne nationale Fahrer in den WM-Klassen ist nicht zufriedenstellend."

Finale vor Augen: Zverev will "Fery-Tale" beenden

Alexander Zverev hat den großen Triumph in Wimbledon vor Augen. Nach seinem dominanten Erfolg gegen Angstgegner Taylor Fritz steht er erstmals im Halbfinale, nur noch zwei Schritte fehlen bis zum zweiten Grand-Slam-Titel nacheinander. Mit Arthur Fery wartet nun die Sensation des Turniers auf dem Weg ins Endspiel. Und Zverev hat große Lust darauf, die Rolle des Bösewichts im "Fery-Tale" zu übernehmen.

Textgröße ändern: