Deutsche Tageszeitung - Remis im Verfolgerduell: SVE verpasst Sprung an die Spitze

Remis im Verfolgerduell: SVE verpasst Sprung an die Spitze


Remis im Verfolgerduell: SVE verpasst Sprung an die Spitze
Remis im Verfolgerduell: SVE verpasst Sprung an die Spitze / Foto: © IMAGO/SID

Die SV Elversberg hat den Sprung an die Spitze der 2. Fußball-Bundesliga im Verfolgerduell mit Hannover 96 verpasst. Beim 2:2 (1:1) eroberten die Saarländer zwar zumindest vorübergehend wieder den zweiten Platz, liegen trotz zweimaliger Führung aber einen Zähler hinter Tabellenführer Schalke 04. Die Königsblauen können ihren Vorsprung an der Spitze am Samstag (13.00 Uhr/Sky) beim Karlsruher SC ausbauen.

Textgröße ändern:

Lukas Petkov (22.) sorgte für die Führung der Elversberger, die jüngst bei Arminia Bielefeld (0:2) und im DFB-Pokal bei Hertha BSC (0:3) verloren hatten. Ein Eigentor von Florian Le Joncour (43.) bescherte Hannover den Ausgleich. Nach einem verschossenen Foulelfmeter von Petkov traf Bambasé Conté (80.) im Nachsetzen zwar zum 2:1 für Elversberg, doch Hannover antwortete schnell dank Virgil Ghita (85.). Die Niedersachsen bleiben als Vierter in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen.

Die Spielkontrolle am Freitagabend übernahmen die Gäste aus Hannover, die nach dem Derbysieg bei Eintracht Braunschweig (3:0) mit frischem Selbstbewusstsein angereist waren und sich gleich einige Abschlüsse erarbeiteten. Benjamin Källman (16.) traf bei der besten Gelegenheit den Innenpfosten, ehe Elversberg eiskalt zuschlug: Petkov köpfte die Gastgeber mit der ersten echten Chance in Führung. Hannover blieb jedoch dran, einen Kopfball von Källman wehrte SVE-Keeper Nicolas Kristof unglücklich gegen Le Joncours Rücken ab - von dort prallte der Ball ins Tor.

Erst zur zweiten Halbzeit kam Zweitliga-Toptorjäger Younes Ebnoutalib bei Elversberg ins Spiel. Für das erste Ausrufezeichen sorgte aber erneut Hannover, Kapitän Enzo Leopold setzte einen Freistoß aus 18 Metern an die Latte (56.). Turbulent wurde es in der Schlussphase: 96-Trainer Christian Titz tobte an der Seitenlinie, nachdem Frederik Schmahl leicht zu Boden gegangen war und Elversberg einen umstrittenen Elfmeter zugesprochen bekam. Nahuel Noll parierte gegen Petkov, Conté schaltete aber am schnellsten. Die Führung hielt nicht lange, Ghita war per Kopf zur Stelle.

(Y.Leyard--DTZ)

Empfohlen

Magdeburg siegt mit Mühe - Ludwig-Show bei Berlin

Der SC Magdeburg hat seine Meisterambitionen in der Handball-Bundesliga in einem komplizierten Auswärtsspiel untermauert. Der Champions-League-Sieger gewann beim formstarken Team von Frisch Auf Göppingen nach einem Kraftakt und einer Glanzleistung von Nationalspieler Lukas Mertens 27:23 (13:14) und behauptete mit nun 50:4 Zählern den komfortablen Vorsprung vor seinen Verfolgern SG Flensburg Handewitt (43:11) und Titelverteidiger Füchse Berlin (42:12).

Bei Wagner-Debüt: Köln erkämpft Remis in Frankfurt

Interimstrainer René Wagner hat bei seinem Debüt mit dem abstiegsbedrohten 1. FC Köln in der Fußball-Bundesliga einen wichtigen Punkt errungen. Im ersten Spiel unter dem Nachfolger von Lukas Kwasniok bewies der FC bei Europapokalaspirant Eintracht Frankfurt große Moral und kam nach einem 0:2-Rückstand noch zu einem 2:2 (0:0).

Blamage abgewendet: Wolfsburg dank Johannes im DFB-Pokalfinale

Rekordsieger VfL Wolfsburg hat eine Blamage gerade noch abgewendet und ist dank seiner Torhüterin Stina Johannes ins Endspiel des DFB-Pokals der Frauen eingezogen. Drei Tage nach dem Aus in der Champions League in Lyon setzte sich das ideenlose Team von Trainer Stephan Lerch im Halbfinale beim Bundesliga-Schlusslicht Carl Zeiss Jena nach 120 torlosen Minuten mit 5:4 im Elfmeterschießen durch. Nun winkt das Traumfinale: Am Montag (15.30 Uhr/Sky) spielen Double-Gewinner FC Bayern und die SGS Essen den zweiten Teilnehmer aus.

"Verrücktes Rennen": Pogacar auch in Flandern nicht zu stoppen

Sportliches Spektakel, Volksfeststimmung und ein weltmeisterlicher Favoritensieg: Tadej Pogacar triumphiert bei der Flandern-Rundfahrt.

Textgröße ändern: