Deutsche Tageszeitung - Krise spitzt sich zu: Wolfsburg verliert auch gegen Hoffenheim

Krise spitzt sich zu: Wolfsburg verliert auch gegen Hoffenheim


Krise spitzt sich zu: Wolfsburg verliert auch gegen Hoffenheim
Krise spitzt sich zu: Wolfsburg verliert auch gegen Hoffenheim / Foto: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/SID

Der VfL Wolfsburg rutscht immer tiefer in die Krise, Trainer Paul Simonis muss mehr denn je um seinen Job bangen. Vier Tage nach dem bitteren Zweitrunden-Aus im DFB-Pokal gegen Holstein Kiel unterlagen die Niedersachsen auch in der Bundesliga 2:3 (1:1) gegen die TSG Hoffenheim und setzten ihre Negativserie fort. Seit Januar sind die Wölfe ohne Heimsieg.

Textgröße ändern:

Nach neun Spieltagen steht der VfL nur auf Rang zwölf und hat lediglich drei Punkte Vorsprung vor dem Schlusslicht 1. FC Heidenheim. Statt um die Europapokalplätze zu spielen, droht Wolfsburg der Abstiegskampf - und die Luft für Coach Simonis wird immer dünner. Für die TSG war es dagegen nach dem dramatischen Pokal-Aus im Elfmeterschießen beim FC St. Pauli ein Erfolg im Kampf ums internationale Geschäft, Hoffenheim ist aktuell Sechster.

Zwei Tore von Mohammed Amoura (14., 56.) reichten den Wolfsburgern nicht. Wouter Burger (31., 62.) und Grischa Prömel (50.) besiegelten die nächste schmerzhafte Heimpleite.

Die Anfangsphase verlief ereignislos, beide Teams tasteten sich zunächst ab. Dann schlug Amoura zu: Nach einer sehenswerten Kombination über Christian Eriksen und Mattias Svanberg blieb der Algerier frei vor Nationaltorhüter Oliver Baumann cool und traf zur Führung. Die Niedersachsen zeigten sich zwar in besserer Form, jedoch nutzte auch die TSG ihre erste echte Torchance. Vladimir Coufal steckte den Ball scharf in den Strafraum zu Burger durch, der völlig allein gelassen einschieben konnte. Kurz vor der Pause hatte Burger die Führung auf dem Fuß - verpasste das Tor aber um Zentimeter.

Nach dem Seitenwechsel startete Hoffenheim besser in die Partie. Nachdem die Wolfsburger einen Angriff zunächst abgewehrt hatten, brachte der nach der Halbzeit eingewechselte Andrej Kramaric den Ball erneut in den Strafraum, wo Prömel per Kopf traf. Doch Wolfsburg antwortete promt: Wieder war Amoura zur Stelle.

Nur vier Minuten später hatte der Algerier sogar das 3:2 auf dem Fuß, Baumann parierte jedoch stark. Das Spiel nahm nun deutlich an Fahrt auf – mit dem glücklicheren Ende für die Gäste. Burger traf nach sehenswerter Kombination zum zweiten Mal.

(P.Vasilyevsky--DTZ)

Empfohlen

Magdeburg siegt mit Mühe - Ludwig-Show bei Berlin

Der SC Magdeburg hat seine Meisterambitionen in der Handball-Bundesliga in einem komplizierten Auswärtsspiel untermauert. Der Champions-League-Sieger gewann beim formstarken Team von Frisch Auf Göppingen nach einem Kraftakt und einer Glanzleistung von Nationalspieler Lukas Mertens 27:23 (13:14) und behauptete mit nun 50:4 Zählern den komfortablen Vorsprung vor seinen Verfolgern SG Flensburg Handewitt (43:11) und Titelverteidiger Füchse Berlin (42:12).

Bei Wagner-Debüt: Köln erkämpft Remis in Frankfurt

Interimstrainer René Wagner hat bei seinem Debüt mit dem abstiegsbedrohten 1. FC Köln in der Fußball-Bundesliga einen wichtigen Punkt errungen. Im ersten Spiel unter dem Nachfolger von Lukas Kwasniok bewies der FC bei Europapokalaspirant Eintracht Frankfurt große Moral und kam nach einem 0:2-Rückstand noch zu einem 2:2 (0:0).

Blamage abgewendet: Wolfsburg dank Johannes im DFB-Pokalfinale

Rekordsieger VfL Wolfsburg hat eine Blamage gerade noch abgewendet und ist dank seiner Torhüterin Stina Johannes ins Endspiel des DFB-Pokals der Frauen eingezogen. Drei Tage nach dem Aus in der Champions League in Lyon setzte sich das ideenlose Team von Trainer Stephan Lerch im Halbfinale beim Bundesliga-Schlusslicht Carl Zeiss Jena nach 120 torlosen Minuten mit 5:4 im Elfmeterschießen durch. Nun winkt das Traumfinale: Am Montag (15.30 Uhr/Sky) spielen Double-Gewinner FC Bayern und die SGS Essen den zweiten Teilnehmer aus.

"Verrücktes Rennen": Pogacar auch in Flandern nicht zu stoppen

Sportliches Spektakel, Volksfeststimmung und ein weltmeisterlicher Favoritensieg: Tadej Pogacar triumphiert bei der Flandern-Rundfahrt.

Textgröße ändern: