Deutsche Tageszeitung - Hommage an 1990: DFB präsentiert WM-Trikot

Hommage an 1990: DFB präsentiert WM-Trikot


Hommage an 1990: DFB präsentiert WM-Trikot
Hommage an 1990: DFB präsentiert WM-Trikot / Foto: © adidas/SID

Mit goldenen Erinnerungen an den Triumph von 1990 auf zum fünften Stern! Jamal Musiala, Florian Wirtz und Co. sollen in den USA in einem Trikot auf den WM-Thron stürmen, das stark an den Coup vor dann 36 Jahren erinnert. Das neue, weiße Shirt greift das legendäre schwarz-rot-goldene Rautenmuster auf, das Kapitän Lothar Matthäus und die Helden von Rom auf dem Weg zum dritten Titel trugen.

Textgröße ändern:

Kein Wunder, dass es Jürgen Klinsmann "sehr, sehr gut" gefällt. Auch beim damaligen Stürmer und späteren Bundestrainer ruft das Trikot, das der DFB am Mittwoch mit Partner adidas präsentierte, "ein bisschen Erinnerungen an die WM 1990 wach". Zugleich strahle es Selbstvertrauen aus. Klinsmann wünscht sich, dass seine Erben darin "der Welt zeigen: 'Hey, wir sind wieder da!'"

Auch bei der aktuellen DFB-Generation kommt das Dress, das zudem eine kleine Reminiszenz an die letzte USA-WM 1994 ist, gut an. "Ich fand selten ein Trikot cooler", sagte Nick Woltemade und ergänzte: "Ich mag diesen Look wirklich sehr, der ist so schön retro. Ich finde es weltklasse und freue mich darauf, bald darin zu spielen."

Premiere feiert das WM-Trikot am 14. November beim Qualifikationsspiel der DFB-Auswahl in Luxemburg. Auch die Frauen und U-Mannschaften laufen ab sofort darin auf. Das Shirt ist ab dem 6. November im Handel und kostet 100 Euro (Kinder 75), die Profivariante ist für 150 Euro erhältlich.

Das Material gewährleiste "auch unter extremen klimatischen Bedingungen eine optimale Belüftung", teilte adidas hinsichtlich der herausfordernden Verhältnisse beim Turnier in den USA, Mexiko und Kanada mit. Der Sportartikelhersteller spricht beim neuen Shirt von einer "Hommage an die größten Erfolge und legendärsten Trikots Deutschlands bei Fußball-Weltmeisterschaften".

Die "Zickzack-Optik" sei "an das Modell aus dem Jahr 1994 angelehnt, als die USA das Turnier zum letzten Mal ausrichteten". Damals schied Titelverteidiger Deutschland allerdings bereits im Viertelfinale gegen Bulgarien (1:2) aus.

(V.Varonivska--DTZ)

Empfohlen

Dortmund "versenkt": Pressestimmen zur BVB-Niederlage

In Bodö kann man mal verlieren. Doch auch wenn es vor Borussia Dortmund (0:1) nördlich des Polarkreises schon andere "Giganten" des europäischen Fußballs erwischt hatte, war die Freude in Norwegen groß über den neuerlichen Triumph von Bodö/Glimt. Die Lokalzeitung Avisa Nordland berichtete stolz vom "Glimt-Schock" und der nächsten "Europa-Großtat", das Dagbladet spöttelte: "Dortmund verlässt das Aspmyra mit eingezogenem Schwanz." - Norwegische Medienreaktionen zum Champions-League-Spiel am Mittwochabend:

Medien: FIFA strebt nach "Fall Balogun" Regeländerung an

Nach dem "Fall Balogun" und den daraus entstandenen Vorwürfen gegen Gianni Infantino will der Fußball-Weltverband FIFA offenbar seine Regularien zur Verhängung von Sperren ändern. Wie ESPN und The Athletic berichten, stehe das Vorhaben auf der Agenda der Sitzung des FIFA-Councils am Donnerstag in Zürich. The Athletic liege ein Dokument vor, das den konkreten Vorschlag behandelt, schrieb das US-Medium.

"Ex and the City": Guardiola schockierter Beobachter

Pep Guardiola blickte unter seiner Schiebermütze ungläubig, ja teils schockiert auf das, was da mit seinem früheren Team in der Champions League passierte. Manchester City wurde von Titelverteidiger Paris Saint-Germain am zweiten Spieltag der Ligaphase beim 2:4 (0:3) streckenweise vorgeführt, der Guardian sprach von einem "gebieterischen" Auftritt von PSG, die Sun witzelte von einem "traumatisierten" Star-Trainer Guardiola beim Spiel unter dem Motto "Ex and the City".

Mourinho sauer: La Liga will "Spieler fertigmachen"

Real Madrids Star-Trainer José Mourinho hat mit großem Unverständnis auf die Bekanntgabe der Sperre gegen Stürmer Vinícius Jr. reagiert - und das einmal mehr mit deutlichen Worten klargemacht. Vor allem der Zeitpunkt der Bekanntmachung stieß dem Portugiesen sauer auf. "Die machen das jetzt ganz schamlos. Die Katze ist aus dem Sack. Zwei Stunden vor dem Spiel muss ein Spieler erfahren, dass er eine Sperre von vier Spielen hat", sagte Mourinho empört in Richtung der Verantwortlichen von La Liga.

Textgröße ändern: