Deutsche Tageszeitung - Endspiel gegen DFB-Elf: Slowaken haben "nichts zu verlieren"

Endspiel gegen DFB-Elf: Slowaken haben "nichts zu verlieren"


Endspiel gegen DFB-Elf: Slowaken haben "nichts zu verlieren"
Endspiel gegen DFB-Elf: Slowaken haben "nichts zu verlieren" / Foto: © IMAGO/SID

Nach seinem emotionalen Siegtreffer beim Debüt konnte Tomas Bobcek sein Glück kaum fassen. "Ein unglaubliches Gefühl. Jeder Fußballer in der Slowakei möchte in der Nationalmannschaft spielen", sagte der Super-Joker der Slowaken, nachdem er beim 1:0 gegen Nordirland zwei Minuten nach seiner Einwechselung das richtige Gespür bewiesen und mit seinem Tor in der Nachspielzeit (90.+1) für ein Endspiel gegen Deutschland um das WM-Ticket gesorgt hatte.

Textgröße ändern:

Die gesamte Bank und die Feldspieler waren in Kosice zur Eckfahne gerannt, um ihren neuen Helden in einer Jubeltraube zu begraben. Durch den Sieg reisen die Slowaken nun mit zwölf Zählern nach Leipzig, wo es am Montag (20.45 Uhr/ZDF) zum Showdown mit dem punktgleichen DFB-Team in der WM-Qualifikationsgruppe A kommt.

"Wir haben ein Ziel erreicht, das wir uns vor der Qualifikation gesetzt hatten. Aber wir fahren nach Deutschland und wollen in Leipzig gewinnen – wie in jedem Spiel", sagte der slowakische Nationaltrainer Francesco Calzona nach dem Heimsieg. Seine Mannschaft ist somit sicher für die Play-offs qualifiziert. Mindestens.

"Wir wollen in Deutschland um die direkte Qualifikation kämpfen. Die Deutschen sind der klare Favorit, und wir haben dort nichts zu verlieren. Wir können entspannt spielen", sagte Mittelfeldspieler Stanislav Lobotka.

Deutschland hat am letzten Spieltag der WM-Qualifikation die bessere Ausgangslage. Aufgrund des besseren Torverhältnisses würde der DFB-Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits ein Remis reichen, um sich als Gruppenerster das direkte Ticket für die WM zu sichern.

(V.Sørensen--DTZ)

Empfohlen

"Die Seahawks quälen Maye": US-Pressestimmen zum Super Bowl

Die amerikanischen Medien schreiben den Triumph der Seattle Seahawks der überragenden Defense zu. Die US-Pressestimmen zum 60. Super Bowl.

Loch lässt Zukunft offen: "Schaue von Jahr zu Jahr"

So sehr sich Felix Loch über den Olympiasieg seines Teamkollegens Max Langenhan freute, so sehr nagte die Enttäuschung über eine vergebene Chance am Rodel-Altmeister. Loch war als Mitfavorit nach Italien gereist, doch ihm unterliefen an den beiden Wettkampftagen im Cortina Sliding Centre zu viele Fehler. Platz sechs ist zu wenig für die Ansprüche des 36-Jährigen und möglicherweise zu wenig für einen würdigen Abschied von der olympischen Bühne.

Bayern "extrem froh" über "Schlüsselspieler" Díaz

Mit dem Spielball unter dem Arm schlenderte Luis Díaz aus dem Stadion, da geriet Sportvorstand Max Eberl mit Blick auf den überragenden Kolumbianer ins Schwärmen. Díaz sei beim 5:1 (3:1) von Bayern München gegen die TSG Hoffenheim "der Schlüsselspieler" gewesen, "der den Unterschied gemacht hat", lobte Eberl.

VAR-Wirbel in Köln: "Ich kann darüber nur lachen"

Christoph Baumgartner war einfach nur erleichtert. "Ich hätte mich nicht beschweren können, wenn es Handspiel ist und Elfmeter gibt", sagte der Matchwinner von RB Leipzig nach dem hart erkämpften 2:1 (1:0) beim 1. FC Köln mit Blick auf die Szene in der 77. Minute, die das Spiel beinahe noch einmal komplett auf den Kopf gestellt hätte.

Textgröße ändern: