Deutsche Tageszeitung - Frühes WM-Aus: U17 scheitert an Burkina Faso

Frühes WM-Aus: U17 scheitert an Burkina Faso


Frühes WM-Aus: U17 scheitert an Burkina Faso
Frühes WM-Aus: U17 scheitert an Burkina Faso / Foto: © IMAGO/SID

Die deutschen U17-Junioren sind auf ihrer Mission Titelverteidigung bei der WM in Katar früh gescheitert. Im Sechzehntelfinale unterlag das Team von DFB-Trainer Marc-Patrick Meister Underdog Burkina Faso mit 0:1 (0:1). Vor zwei Jahren hatte die DFB-Auswahl in Indonesien noch erstmals in dieser Altersklasse den WM-Titel geholt.

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Der erst 15-Jährige Mohamed Zongo (5.) sorgte für den Achtelfinal-Einzug der Westafrikaner, die dort am Dienstag auf Uganda treffen. Für die DFB-Auswahl endet das Länderspieljahr dagegen mit der nächsten großen Enttäuschung, bei der EM im Mai war das Team um Bayern-Jungstar Wisdom Mike schon in der Vorunde ausgeschieden.

Nach dem frühen Rückstand war die deutsche Mannschaft das bessere Team, ohne jedoch wirklich zwingend zu werden. Meister nutzte eine Challenge nach einem Schlag ins Gesicht gegen den Kölner Maik Akumu, Schiedsrichter Hyun-Jae Choi aus Südkorea entschied sich nach Ansicht der TV-Bilder jedoch gegen einen Platzverweis und blieb bei der Gelben Karte (50.).

Die Trainer dürfen die Unparteiischen bei dem Turnier bei Toren, Strafstößen und Roten Karten zweimal pro Spiel dazu auffordern, ihre Entscheidungen mittels des Football Video Support am Bildschirm zu überprüfen. Ist ein Einspruch erfolgreich, gibt es eine weitere Möglichkeit dazu. Einen VAR gibt es nicht.

Akumu wurde wenige Minuten später ausgewechselt, zuvor hatte die DFB-Auswahl schon die Ausfälle der beiden Frankfurter Niklas Scheller (Hüftverletzung/vor dem Spiel) und Eba Bakir Is, der einen gegnerischen Finger ins Auge bekam (30.), verkraften müssen. Benno Kaltefleiter (RB Leipzig) stand beim vermeintlichen Ausgleich (90.+8) deutlich im Abseits.

Ende 2023 hatte die U17 unter dem heutigen Frauen-Bundestrainer Christian Wück in einem dramatischen Finale gegen Frankreich (4:3 i.E.) triumphiert. In Indonesien waren Talente wie Torwart Konstantin Heide, Finn Jeltsch, Noah Darvich, Assan Ouédraogo oder Paris Brunner dabei. Ab diesem Jahr findet die U17-WM mit 48 statt 24 Teams statt, zudem wird sie nun jährlich und bis 2029 stets in Katar ausgetragen. Das Finale steigt am 27. November.

(L.Møller--DTZ)

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