Deutsche Tageszeitung - Trainerfrage geklärt: Gladbach setzt auf Polanski

Trainerfrage geklärt: Gladbach setzt auf Polanski


Trainerfrage geklärt: Gladbach setzt auf Polanski
Trainerfrage geklärt: Gladbach setzt auf Polanski / Foto: © SID

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach setzt bei der Trainerfrage langfristig auf Eugen Polanski. Wie der Klub am Dienstag bekannt gab, erhält die bisherige Interimslösung an der Seitenlinie einen Vertrag bis 2028. Der 39-Jährige hatte im Anschluss an die Entlassung von Gerardo Seoane nach dem dritten Spieltag übernommen und zuletzt mit der Borussia drei Pflichtspielsiege in Serie gefeiert.

Textgröße ändern:

"Eugen hat uns von Beginn an mit seinen inhaltlichen und charakterlichen Qualitäten überzeugt, und wir sind sicher, dass wir mit ihm als Cheftrainer die positive Entwicklung der letzten Wochen fortsetzen können", sagte Sportchef Rouven Schröder.

Nach fünf sieglosen Spielen zum Auftakt schaffte Polanski mit den jüngsten Erfolgen beim FC St. Pauli (4:0) und im Derby gegen den 1. FC Köln (3:1) in der Liga die Trendwende, führte den strauchelnden Traditionsverein von Platz 18 auf Rang zwölf. Zudem zog er mit der Borussia durch ein 3:1 gegen den Karlsruher SC in das Achtelfinale des DFB-Pokals ein.

"Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, was mir diese Aufgabe bei meinem Heimatverein bedeutet. Cheftrainer bei Borussia zu sein, bereitet mir unheimlich Freude und erfüllt mich mit Stolz", sagte Polanski, der zuvor die U23 des Klubs trainiert hatte.

Für Polanski ist es die erste Trainerstation im Profibereich. Während seiner aktiven Karriere, die er im Sommer 2018 beendete, hatte er unter anderem 44 Bundesliga-Spiele für die Borussia absolviert.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Der Traum lebt: Die Schweiz fordert Messis Argentinien

Das Ziel ist ist nach einem Elfmeter-Krimi erreicht, der Traum lebt: Die Fußball-Nationalmannschaft der Schweiz hat sich bei der WM in Nordamerika auch ohne Jungstar Johan Manzambi ins Viertelfinale gekämpft. Die Mannschaft von Trainer Murat Yakin bezwang Kolumbien nach einem intensiven Schlagabtausch in Vancouver bei der ultimativen Entscheidung vom Punkt 4:3 (0:0 n.V) und reist nun weiter nach Kansas City zum Duell mit Titelverteidiger Argentinien und Superstar Lionel Messi (So, 3.00 Uhr MESZ).

Wimbledon: Djokovic macht Halbfinale gegen Sinner perfekt

Das Traum-Halbfinale ist perfekt, der historische 25. Grand-Slam-Sieg möglich: Der siebenmalige Wimbledon-Champion Novak Djokovic duelliert sich im Kampf um das Endspiel mit Titelverteidiger Jannik Sinner. Der serbische Major-Rekordgewinner setzte sich in einem packenden Viertelfinale gegen den Kanadier Félix Auger-Aliassime nach 5:15 Stunden 7:6 (12:10), 3:6, 6:3, 6:7 (4:7), 7:6 (10:4) durch und zog zum achten Mal nacheinander in die Vorschlussrunde beim Rasen-Höhepunkt ein.

IOC: Russische Mannschaftssportler dürfen wieder an Olympia teilnehmen - ohne Flagge

Mehr als vier Jahre nach Beginn des Ukraine-Kriegs hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) einen Teil der Beschränkungen gegen russische Sportler aufgehoben. Russische Athletinnen und Athleten sollen sich auch in Mannschaftssportarten für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles qualifizieren können, wie das IOC am Dienstag nach einer Vorstandssitzung in Lausanne mitteilte. Die Ukraine kritisierte die Entscheidung als "unbegründet" und "verfrüht".

IOC lässt Russland wieder zu - Ukraine wettert

Das Internationale Olympische Komitee öffnet Athletinnen und Athleten aus Russland den Weg zur Rückkehr in den Weltsport. Am Dienstag gab das IOC nach einer Sitzung der Exekutive bekannt, dass die Sanktionen gegen das Nationale Olympische Komitee Russlands ROC vorläufig aufgehoben und die Empfehlungen an die Fachverbände damit hinfällig sind.

Textgröße ändern: