Deutsche Tageszeitung - Bob: Lochner und Nolte feiern perfektes Wochenende in Cortina

Bob: Lochner und Nolte feiern perfektes Wochenende in Cortina


Bob: Lochner und Nolte feiern perfektes Wochenende in Cortina
Bob: Lochner und Nolte feiern perfektes Wochenende in Cortina / Foto: © IMAGO/Eibner/SID

Johannes Lochner hat seine Gold-Ambitionen für die Winterspiele in Cortina d'Ampezzo beim Weltcup-Auftakt auf der Olympia-Bahn in Italien eindrucksvoll unterstrichen. Lochner und sein Team gewannen am Sonntag auch im Vierer und ließen Rekordweltmeister Francesco Friedrich wie schon im Zweier-Rennen am Vortag nur Platz zwei. Bei den Frauen setzte sich Olympiasiegerin Laura Nolte nach ihrem Triumph im Mono auch im Zweier durch und machte damit ihr Traumwochenende perfekt.

Textgröße ändern:

Während Lochner (Stuttgart), der seine Karriere nach den kommenden Winterspielen beenden will, im Zweier schnell einen stattlichen Vorsprung herausgefahren hatte, waren die Abstände beim Showdown im großen Schlitten lange deutlich kleiner. Dem viermaligen Olympiasieger Friedrich fehlten durch Fehler im unteren Bahnabschnitt am Ende 0,22 Sekunden auf seinen großen Herausforderer Lochner. Adam Ammour (+0,65) rutschte nach Problemen im zweiten Lauf noch vom Podest auf Platz fünf ab.

Nolte (Winterberg) beschenkte sich zu ihrem 27. Geburtstag selbst und gewann auf der komplett erneuerten Pista Olimpica Eugenio Monti rund drei Monate vor den olympischen Rennen an derselben Stelle mit Anschieberin Deborah Levi im Zweier äußerst dominant.

"Wir sind super happy, es war ein tolles Wochenende", sagte Weltmeisterin und Gesamtweltcup-Titelverteidigerin Nolte, die gleich nach ihrem Siegesjubel noch im Zieleinlauf ein Geburtstagsständchen ihres Teams erhielt. Zu den Winterspielen im Februar fahre sie nun "natürlich mit einem sehr, sehr guten Gefühl, weil wir merken, dass uns die Bahn liegt".

Nolte distanzierte die zweitplatzierte Kaysha Love aus den USA am Fuße der Dolomiten deutlich (0,77 Sekunden). Die auch am Sonntag durch eine Krankheit geschwächte Kim Kalicki (Wiesbaden) und ihre Anschieberin Leonie Fiebig verpassten das Podest dagegen nach Platz zwei im ersten Lauf knapp und wurden Vierte (+0,93). Lisa Buckwitz (Oberhof, +1,24) fuhr mit Neele Schuten im Schlitten nur auf Rang sieben.

Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) sammelte beim Härtetest des umstrittenen Neubaus in Cortina insgesamt zehn Podestplätze ein, nur die Skeleton-Männer gingen leer aus. In fünf von sieben Rennen ging der Sieg nach Deutschland.

(U.Beriyev--DTZ)

Empfohlen

WNBA-Team bedauert Sabally-Abschied: "Fällt uns schwer"

Das WNBA-Team New York Liberty hat den kurzfristigen Abgang von Basketball-Nationalspielerin Nyara Sabally bedauert. "Der Abschied von Nyara fällt uns extrem schwer", sagte Jonathan Kolb, General Manager des Profiteams und fügte an: "Wir sind ihr dankbar für alles, was sie für dieses Team geleistet hat."

NBA: Lakers-Star Doncic verpasst Rest der Hauptrunde

Basketball-Superstar Luka Doncic wird den Los Angeles Lakers für den Rest der NBA-Hauptrunde fehlen. Wie der Klub am Freitag mitteilte, hat sich der Slowene eine Zerrung des linken Oberschenkelmuskels zugezogen und wird die verbleibenden fünf Spiele der regulären Saison verpassen. Ob Doncic in den Play-offs einsatzfähig sein wird, ist offen.

Evenepoel vor Flandern-Debüt: "Das Gefühl, gewinnen zu können"

Der zweifache Rad-Olympiasieger Remco Evenepoel rechnet sich trotz der starken Konkurrenz um Tadej Pogacar bei seinem Debüt bei der Flandern-Rundfahrt Siegchancen aus. "Ich bin hier, weil ich das Gefühl habe, gewinnen zu können", sagte der Belgier vom deutschen Rennstall Red Bull-Bora-hansgrohe vor dem zweiten Monument der Saison am Sonntag.

Eberl schwärmt: Kompany "gehört zur ganz großen Trainer-Gilde"

Vor fast zwei Jahren suchte Max Eberl händeringend nach einem Trainer für den FC Bayern, heute klopft er sich angesichts der Entscheidung für Vincent Kompany deutlich vernehmbar auf die Schulter. "Auch wenn er erst 40 wird: Er gehört schon jetzt zur ganz großen Trainer-Gilde", sagte der Sportvorstand im Gespräch mit dem Münchner Merkur/tz über den Belgier.

Textgröße ändern: