Deutsche Tageszeitung - Göttlich zu Bayern-Spiel: "Nicht unter die Räder kommen"

Göttlich zu Bayern-Spiel: "Nicht unter die Räder kommen"


Göttlich zu Bayern-Spiel: "Nicht unter die Räder kommen"
Göttlich zu Bayern-Spiel: "Nicht unter die Räder kommen" / Foto: © Imago/SID

Freche Kampfansagen an den großen FC Bayern? Nicht vom kriselnden FC St. Pauli. Die Hamburger fahren nach acht Niederlagen in Serie in der Fußball-Bundesliga ohne Illusionen zum hoch favorisierten Tabellenführer.

Textgröße ändern:

"Wir werden alles von den Rängen und von außen dafür tun, dass es auf dem Rasen zumindest möglichst so ausgeht, dass wir nicht unter die Räder kommen", sagte Präsident Oke Göttlich am Rande der Vergabe des Julius-Hirsch-Preises mit Blick auf die Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Die Kiezkicker um Coach Alexander Blessin sind in der Liga nach starkem Start auf den Relegationsplatz 16 abgerutscht und ließen zuletzt vieles vermissen. Die Münchner marschieren dagegen bislang höchst erfolgreich durch die Spielzeit - den Eindruck ändert auch die erste Saisonniederlage in der Champions League mit einem 1:3 beim FC Arsenal nicht.

"Es wird keine Mannschaft - auch wir nicht - in München hoch gewinnen", sagte Göttlich mit einem Augenzwinkern: "Da muss sehr viel zusammenkommen, aber wir fahren auf jeden Fall dahin, um zu sagen, wir wären gerne die Überraschung." Blessin äußerte zudem seine Hoffnung auf "gedanklich" abgelenkte Bayern angesichts der Vielzahl ihrer Aufgaben.

Beim vergangenen Auswärtsspiel in der Allianz Arena schlug sich St. Pauli beachtlich und verlor im März 2:3. Der letzte Sieg gegen die Bayern gelang dem Stadtteilklub 2002.

(B.Izyumov--DTZ)

Empfohlen

IOC: Russische Mannschaftssportler dürfen wieder an Olympia teilnehmen - ohne Flagge

Mehr als vier Jahre nach Beginn des Ukraine-Kriegs hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) einen Teil der Beschränkungen gegen russische Sportler aufgehoben. Russische Athletinnen und Athleten sollen sich auch in Mannschaftssportarten für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles qualifizieren können, wie das IOC am Dienstag nach einer Vorstandssitzung in Lausanne mitteilte. Die Ukraine kritisierte die Entscheidung als "unbegründet" und "verfrüht".

IOC lässt Russland wieder zu - Ukraine wettert

Das Internationale Olympische Komitee öffnet Athletinnen und Athleten aus Russland den Weg zur Rückkehr in den Weltsport. Am Dienstag gab das IOC nach einer Sitzung der Exekutive bekannt, dass die Sanktionen gegen das Nationale Olympische Komitee Russlands ROC vorläufig aufgehoben und die Empfehlungen an die Fachverbände damit hinfällig sind.

Nach 0:2-Rückstand: Messis Argentinier kämpfen sich zum Sieg

Lionel Messi ist mit einem blauen Auge davongekommen und kann dank ganz später Tore doch noch vom nächsten WM-Triumph träumen. Seine Argentinier lagen im Achtelfinale gegen Ägypten lange zurück, retteten sich aber mit einem 3:2 (0:1) nach 0:2-Rückstand in die nächste Runde.

Mit Verspätung: Oberstdorf erhält Zuschlag für Ski-WM 2031

Oberstdorf hat im zweiten Versuch den Zuschlag für die Nordische Ski-WM 2031 erhalten. 27 Tage nach dem Eklat beim FIS-Kongress in Belgrad vergab das Council des Ski- und Snowboardweltverbandes die Titelkämpfe in die Wintersport-Hochburg im Allgäu. Oberstdorf wird zum vierten Mal eine WM ausrichten, einziger Mitbewerber war Planica (Slowenien).

Textgröße ändern: