Deutsche Tageszeitung - Vor Union-Spiel: Kompany will "zurück nach Berlin"

Vor Union-Spiel: Kompany will "zurück nach Berlin"


Vor Union-Spiel: Kompany will "zurück nach Berlin"
Vor Union-Spiel: Kompany will "zurück nach Berlin" / Foto: © SID

Über Berlin nach Berlin: Trainer Vincent Kompany hat vor dem Achtelfinalspiel im DFB-Pokal am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) bei Union Berlin das Cupfinale als Ziel ausgerufen. "Ich möchte nach diesem Spiel wieder nach Berlin fahren", sagte der Belgier am Dienstag, "aber ich kann uns nicht ins Finale reden."

Textgröße ändern:

Sondern? "Es gehört Arbeit dazu, eine gewisse Einstellung. Wenn wir zeigen, wie hungrig wir sind auf dieses Finale, dann weiß ich, dass wir das schaffen können", meinte Kompany. Seit dem 20. und bislang letzten Triumph 2019/20 kam der Rekordsieger bei fünf Versuchen nur ein einziges Mal bis ins Viertelfinale, weiter ging es nie.

Entsprechend groß ist die Sehnsucht nach dem Olympiastadion, erst einmal geht es aber an die Alte Försterei. "Wir sind vorbereitet auf alles. Wir wissen, dass wir eine Leistung bringen können, die uns Erfolg bringt", sagte Kompany und ergänzte: "Es ist guter Druck. Am Ende der Saison wollen wir nochmal diesen Druck spüren, dann vielleicht noch einen größeren."

Das 2:2 in der Bundesliga Anfang November bei Union, das Torgarant Harry Kane erst in der Nachspielzeit gesichert hatte, sei "ein kleiner Vorteil", meinte Max Eberl. "Da braucht Vinnie nicht großartig den Finger heben und warnen", meinte der Sportvorstand.

Verzichten müssen die Bayern noch auf die langzeitverletzten Jamal Musiala und Alphonso Davies, Letzterer aber steht vor seiner Rückkehr. "Wir haben fast Alphonso Davies wieder dabei, noch nicht für dieses Spiel", sagte Kompany.

Die Bayern sind in 13 Pflichtspielen gegen Union noch ungeschlagen. Eine so starke Bilanz haben sie nur gegen den ehemaligen Bundesligisten Rot-Weiß Oberhausen, der inzwischen in der Regionalliga West spielt.

(O.Zhukova--DTZ)

Empfohlen

Expansion Draft der WNBA: Sabally und Geiselsöder ausgewählt

Die Basketball-Nationalspielerinnen Nyara Sabally und Luisa Geiselsöder sind im Expansion Draft der WNBA ausgewählt worden und müssen kurzfristig umziehen. Die neu gegründeten Franchises Toronto Tempo und Portland Fire wählten Sabally (26/Center) und Geiselsöder (26/Center) an den Positionen vier und fünf aus.

Eberl vor Real: "Eine Bestie rollt auf uns zu"

"Ein gutes Gefühl", viel "Selbstvertrauen", aber auch "Demut": Sportvorstand Max Eberl vom FC Bayern blickt dem Champions-League-Kracher gegen Real Madrid hoffnungsfroh entgegen. Der Manager des Rekordmeisters warnt im Interview mit dem Münchner Merkur/tz aber zugleich: "Auch wenn bei Real in dieser Saison eine Zeit lang nicht alles top war, rollt eine Bestie auf uns zu, die weiß, wann sie zubeißen muss. Und wir müssen genau dafür bereit sein."

"Niemand hat mit mir gesprochen": Löw dementiert Ghana-Gerücht

Der frühere Bundestrainer Joachim Löw hat einen Medienbericht dementiert, wonach er über ein Engagement als Nationalcoach der ghanaischen Nationalmannschaft für die Fußball-WM verhandele. "Mit mir hat offiziell niemand von Ghana gesprochen", sagte Löw bei Sky Sport.

FIGC beendet Zusammenarbeit mit Gattuso

Der italienische Fußball-Verband FIGC und Nationaltrainer Gennaro Gattuso werden nach der verpassten WM-Teilnahme ihre Zusammenarbeit beenden. Wie der Verband am Karfreitag mitteilte, werde "der Vertrag mit dem Trainer in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst". Der ebenfalls scheidende FIGC-Präsident Gabriele Gravina dankte dem Weltmeister von 2006 für die geleistete Arbeit. "In nur wenigen Monaten ist es ihm gelungen, die Begeisterung für die Nationalmannschaft neu zu entfachen und bei den Spielern und im ganzen Land großen Stolz auf das blaue Trikot zu wecken", wird Gravina in einer Mitteilung zitiert.

Textgröße ändern: