Deutsche Tageszeitung - Hadjar neuer Teamkollege von Verstappen bei Red Bull

Hadjar neuer Teamkollege von Verstappen bei Red Bull


Hadjar neuer Teamkollege von Verstappen bei Red Bull
Hadjar neuer Teamkollege von Verstappen bei Red Bull / Foto: © SID

Der Franzose Isack Hadjar wird bei Red Bull neuer Teamkollege des Formel-1-Weltmeisters Max Verstappen und verdrängt Yuki Tsunoda. Dies teilte Red Bull am Dienstag mit. Hadjar hatte als Rookie beim Schwesterteam Racing Bulls überzeugt und erhält nun das begehrte Cockpit.

Textgröße ändern:

Für den Japaner Tsunoda ist hingegen auch bei den Racing Bulls kein Platz. An seiner Stelle wird der Engländer Arvid Lindblad aus der Formel 2 hochgezogen und neben dem Neuseeländer Liam Lawson starten, wie das Team ebenfalls am Dienstag bestätigte. Tsunoda wird 2026 als Test- und Ersatzfahrer bei Red Bull hinter Verstappen und Hadjar agieren.

Hadjar habe "in seiner ersten Formel-1-Saison große Reife bewiesen und sich als schneller Lerner erwiesen", sagte Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies: "Vor allem aber hat er die enorme Geschwindigkeit demonstriert, die in diesem Sport die wichtigste Voraussetzung ist. Wir glauben, dass Isack an der Seite von Max glänzen und auf der Strecke für Furore sorgen kann."

Für Hadjar sei es "nach all der harten Arbeit, die ich seit meinem Eintritt ins Juniorenteam geleistet habe, eine großartige Belohnung", wird der 21-Jährige in der Mitteilung zitiert: "Ich fühle mich bereit und bin glücklich und stolz. Es ist ein großartiger Schritt. Mit den Besten zusammenzuarbeiten und von Max zu lernen, darauf freue ich mich riesig."

Tsunoda war erst während der laufenden Saison Ende März zu Red Bull aufgestiegen und hatte Lawson verdrängt. Doch der 25-Jährige erfüllte die hohen Erwartungen nicht, Verstappen hat in dieser Saison 396 der 426 Punkte des Teams Red Bull gesammelt. "Jeder im Motorsport wird zustimmen, dass man Yuki einfach mögen muss. Seine Persönlichkeit ist ansteckend, und er ist ein ganz besonderer Teil der Red-Bull-Familie geworden", sagte Mekies.

Der Mexikaner Sergio Pérez hatte es von 2021 bis 2024 neben Verstappen ausgehalten. Im Gegensatz zu anderen Spitzenteams wie McLaren (Lando Norris/Oscar Piastri) oder Ferrari (Charles Leclerc/Lewis Hamilton) gibt es bei Red Bull eine ganz strikte Hierarchie. Verstappen ist als viermaliger Weltmeister und derzeit stärkster Fahrer des Feldes immer die Nummer eins, sein Teamkollege muss sich mit dem Status der Nummer zwei arrangieren.

(P.Tomczyk--DTZ)

Empfohlen

Gold-Traum lebt: DHB-Frauen stürmen ins WM-Halbfinale

Jetzt geht es sogar um Gold: Deutschlands Handballerinnen haben sich mit der nächsten Defensiv-Gala ihren Halbfinal-Traum erfüllt und greifen bei der WM nach einer Medaille. Die Mannschaft von Bundestrainer Markus Gaugisch besiegte Panamerikameister Brasilien im Viertelfinale von Dortmund souverän mit 30:23 (17:11) und zog zum ersten Mal seit 17 Jahren in das Halbfinale eines großen Turniers ein.

Messi erneut MVP der MLS

Nächster Titel für Lionel Messi: Wenige Tage nach seinem Triumph mit Inter Miami im Traumfinale gegen Thomas Müller und die Vancouver Whitecaps ist der argentinische Weltmeister zum zweiten Mal in Serie zum MVP der Major League Soccer (MLS) gekürt worden. Wie die US-Profiliga am Dienstag mitteilte, erhielt der 38-Jährige insgesamt 70,43 Prozent der Stimmen, die sich auf Journalisten, Spieler und Klubs verteilen.

Wegen Trump-Beziehung: Beschwerde gegen FIFA-Chef Infantino

FIFA-Präsident Gianni Infantino sieht sich offenbar dem Vorwurf der "wiederholten" Verletzung seiner Neutralitätspflicht in politischen Angelegenheiten ausgesetzt. Die Organisation FairSquare soll eine offizielle Beschwerde bei der Ethikkommission des Fußball-Weltverbands eingereicht haben. Unter anderem das Portal The Athletic und die FAZ berichten von einem achtseitigen Brief, in dem FairSquare vier mutmaßliche Verstöße Infantinos gegen FIFA-Richtlinien aufführt.

Verstappen-Vertrauter: Marko und Red Bull trennen sich

Das Ende einer Ära: Helmut Marko hört bei Red Bull nach 20 Jahren als Motorsportberater auf. Der Brauserennstall bestätigte die Trennung von Max Verstappens Förderer zum Jahresende zwei Tage nach dem Formel-1-Saisonfinale in Abu Dhabi.

Textgröße ändern: