Deutsche Tageszeitung - "Verrückte Dinge geschehen": Hülkenberg glaubt an Verstappen

"Verrückte Dinge geschehen": Hülkenberg glaubt an Verstappen


"Verrückte Dinge geschehen": Hülkenberg glaubt an Verstappen
"Verrückte Dinge geschehen": Hülkenberg glaubt an Verstappen / Foto: © SID

Der Dreikampf um den Formel-1-Titel sorgt auch im Rest des Starterfeldes für einiges Interesse - und Nico Hülkenberg hat dabei Sympathien für Weltmeister Max Verstappen. "Natürlich" sei dies der Fall, sagte der Deutsche vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi am Sonntag (14.00 Uhr/Sky), Hülkenberg versteht sich auch privat bestens mit dem Niederländer.

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Darüber hinaus habe Verstappen im Mehrkampf mit den McLaren-Piloten Lando Norris und Oscar Piastri "einen so guten Lauf, er hat absolut keine Fehler gemacht", sagte Hülkenberg. Noch im Sommer hatte der Red-Bull-Pilot mehr als 100 Punkte Rückstand, nun sind es noch 12 auf Spitzenreiter Norris: "Das ist immer noch ziemlich viel, aber wir wissen, dass in der Formel 1 verrückte Dinge geschehen. Max weiß, wie man um Titel kämpft, Druck ist für ihn kein Problem. Und er hat nichts zu verlieren, er kann nur noch gewinnen."

Für Verstappen wäre es der fünfte WM-Titel in Folge, Norris und Piastri dagegen kämpfen um ihren jeweils ersten Triumph. Piastri ist Dritter des Klassements mit 16 Punkten Rückstand auf Norris. Aus eigener Kraft kann nur Norris Weltmeister werden, ihm reicht in jedem Fall ein Podiumsplatz.

Auch Sauber-Pilot Hülkenberg ist vor dem letzten Rennen des Jahres "neugierig, ich werde mir das angucken, soweit es aus meiner Position möglich ist", sagte er mit einem Augenzwinkern: "Es gibt ja große Bildschirme an der Strecke. Es ist gut für den Sport, dass der Titelkampf noch offen ist."

Hülkenberg selbst ist indes zufrieden mit der Saison bei Sauber, das sich 2026 in das Audi-Werksteam verwandelt. "Wie wir als Team zusammenarbeiten, wie wir kommunizieren, da hat es schon viele Fortschritte gegeben", sagte er, es gehe nun weiterhin um die Mitarbeiteranzahl und die Verknüpfung der Motorenfabrik in Neuburg und der Auto-Fabrik im Schweizer Hinwil: "Aber wir sind in keiner schlechten Position."

(S.A.Dudajev--DTZ)

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