Deutsche Tageszeitung - "Football" statt "Soccer"? Trump fordert Umbenennung

"Football" statt "Soccer"? Trump fordert Umbenennung


"Football" statt "Soccer"? Trump fordert Umbenennung
"Football" statt "Soccer"? Trump fordert Umbenennung / Foto: © SID

Warum nennen die Amerikaner Fußball eigentlich "Soccer"? Auch Donald Trump kann das nicht so recht verstehen. "Das ist 'Football', wir nennen es hier in den USA 'Soccer', aber in Wirklichkeit ist es 'Football'. Es macht keinen Sinn, dass wir 'Soccer' sagen", meinte der US-Präsident im Rahmen der Auslosung der WM-Gruppen in Washington D.C.

Textgröße ändern:

Wenn man darüber nachdenke, so Trump weiter, "dann sollte es eigentlich 'Football' heißen, keine Frage. Wir müssen einen anderen Namen für die NFL finden." Dass Fußball in den USA 'Soccer' genannt werde, mache "wirklich keinen Sinn", betonte der 79-Jährige. Es werde ja mit dem Fuß gespielt.

Rio Ferdinand, ehemaliger englischer Nationalspieler und Leiter der Auslosung, bestärkte Trump in dessen Aussage. "Herr Präsident, mit Ihrer Erlaubnis: Wir dürfen es nicht mehr Soccer nennen, überall nennt man es Fußball", sagte der frühere Verteidiger.

Der Begriff "Soccer" kommt aus dem britischen Slang im späten 19. Jahrhundert, es ist eine Abkürzung für "Association Football", aus "Assoccer" wurde später "Soccer". Die USA übernahmen den Begriff, auch um Verwechslungen mit American Football zu vermeiden.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

Eine Woche nach Trade: Schröder siegt beim Ex-Team

Basketball-Weltmeister Dennis Schröder hat nur eine Woche nach seinem Trade in der NBA eine erfolgreiche Rückkehr nach Sacramento gefeiert. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft gewann mit den Cleveland Cavaliers 132:126 bei den Kings und holte mit seinem neuen Klub beim zweiten Einsatz den zweiten Sieg. Schröder kam an alter Wirkungsstätte von der Bank und steuerte in 17 Minuten zehn Punkte, drei Rebounds und vier Assists bei.

Medaille schon weg? Loch will "Kopf nicht in den Sand stecken"

Felix Loch ging zu Fuß den Berg am Cortina Sliding Centre hinab und analysierte beim Videotelefonat mit Ehefrau Lisa und seinen Söhnen seinen gebrauchten Olympiatag. Die Marschroute für den Abend? "Jetzt geht es erst einmal ins Haus, wir werden uns ein Bierchen aufmachen und überlegen, was wir für morgen verändern", sagte der Rodel-Rekordweltmeister, dessen Traum von der dritten olympischen Goldmedaille im Einsitzer schon nach dem ersten Wettkampftag geplatzt zu sein scheint.

Hjulmand verärgert: "Wir sind nicht zufrieden"

Kasper Hjulmand schaute grimmig und ließ seinem Frust freien Lauf. Auf die Frage, ob er nach dem dürftigen Auftritt im Westduell bei Borussia Mönchengladbach (1:1) erstmals seit längerer Zeit richtig verärgert sei, sagte der Coach von Bayer Leverkusen deutlich: "Ja, das ist richtig. Wir sind nicht zufrieden. Wir müssen schneller reagieren und mit viel mehr Intensität spielen."

"An den Weg glauben": Thioune hofft auf die Werder-Wende

Daniel Thioune musste nach der Fortsetzung der Negativserie von Werder Bremen bei seinem Einstand erstmal Aufbauarbeit leisten. "Das Letzte, was ich sehen will, sind hängende Köpfe", sagte der neue Trainer nach dem 0:1 (1:0) beim SC Freiburg mit Nachdruck: "Wer nach unten schaut, kann nicht sehen, was vor einem liegt. Ich habe den Spielern gesagt, dass sie an den Weg glauben und mir vertrauen sollen. Wenn man elf Spiele nicht gewinnt, macht das was mit einem."

Textgröße ändern: