Deutsche Tageszeitung - Drei Platzverweise: Real patzt gegen Celta Vigo

Drei Platzverweise: Real patzt gegen Celta Vigo


Drei Platzverweise: Real patzt gegen Celta Vigo
Drei Platzverweise: Real patzt gegen Celta Vigo / Foto: © SID

Horror-Abend für Real Madrid: Der spanische Fußball-Rekordmeister muss seinen großen Rivalen FC Barcelona im Titelrennen von La Liga vorerst ziehen lassen. Die Königlichen von Trainer Xabi Alonso verloren gegen Celta Vigo ein wildes Spiel samt mehrerer Platzverweise mit 0:2 (0:0), der Rückstand auf die Katalanen beträgt nun vier Punkte. Barcelona hatte am Samstag mit dem 5:3 bei Betis Sevilla vorgelegt.

Textgröße ändern:

Der Schwede Williot Swedberg schoss Außenseiter Vigo mit einem Doppelpack (53./90.+3) zum ersten Auswärtssieg im Bernabéu seit 2014, den ersten Treffer legte dabei der ehemalige Bayern-Profi Bryan Zaragoza auf. Real dagegen verlor im zweiten Durchgang die Nerven.

Zunächst sah Fran García innerhalb ziemlich genau einer Minute erst Gelb, dann Gelb-Rot (65.) - für zwei Fouls an nahezu identischer Stelle auf Höhe der Mittellinie. In der Nachspielzeit bekam Álvaro Carreras die Gelbe Karte wegen Meckerns, zeigte eine abfällige Geste Richtung Schiedsrichter Alejandro Quintero Gonzáles und sah deswegen Rot (90.+2). Die Real-Stars waren damit nicht einverstanden, es gab einen weiteren Platzverweis gegen einen Offiziellen an der Seitenlinie sowie Verwarnungen gegen Rodrygo und Federico Valverde, die sich zu sehr beschwerten.

Zuvor hatte bereits Alonso Gelb wegen Meckerns gesehen (73.). Und auch Superstar Jude Bellingham wurde verwarnt, allerdings weil er nach einem blutenden Cut am Auge sein neues Trikot auf und nicht neben dem Platz anzog (62.).

Bei Real saß Nationalspieler Antonio Rüdiger zunächst nur auf der Bank, wurde aber schon in der 24. Minute für den angeschlagenen Éder Militao eingewechselt. Am Mittwoch empfangen die Madrilenen Manchester City in der Champions League.

(N.Loginovsky--DTZ)

Empfohlen

"An den Weg glauben": Thioune hofft auf die Werder-Wende

Daniel Thioune musste nach der Fortsetzung der Negativserie von Werder Bremen bei seinem Einstand erstmal Aufbauarbeit leisten. "Das Letzte, was ich sehen will, sind hängende Köpfe", sagte der neue Trainer nach dem 0:1 (1:0) beim SC Freiburg mit Nachdruck: "Wer nach unten schaut, kann nicht sehen, was vor einem liegt. Ich habe den Spielern gesagt, dass sie an den Weg glauben und mir vertrauen sollen. Wenn man elf Spiele nicht gewinnt, macht das was mit einem."

Preuß über geklärte Zukunft: "Hat schon gutgetan"

Franziska Preuß geht nach ihrem angekündigten Karriereende erleichtert in ihre letzten Olympischen Winterspiele. "Es hat schon gutgetan, das mal auszusprechen", sagte die Biathlon-Gesamtweltcupsiegerin in Antholz: "Ich will mit einer gewissen Gelassenheit in die Rennen gehen. Diese Atmosphäre nochmal aufsaugen. Man wird es nicht mehr allzu oft haben."

BVB macht Druck: "Meister werden will von uns jeder"

Julian Brandt wollte sich im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Nico Schlotterbeck nicht zu einer Meisteransage hinreißen lassen - den Titelkampf hat er aber dennoch im Hinterkopf. "Es wird keinen geben, der sagt, ich glaube daran nicht mehr. Da kannst du vergeblich in der Kabine nach suchen", stellte der 29-Jährige nach dem 2:1 (1:0) von Bayern-Jäger Borussia Dortmund beim VfL Wolfsburg klar.

Neuer Tabellenführer: Darmstadt überrollt Kaiserslautern

Darmstadt 98 hat den Patzer von Schalke 04 genutzt und mit einem furiosen Sieg die Tabellenführung in der 2. Liga übernommen. Die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt überrollte den 1. FC Kaiserslautern beim 4:0 (3:0) vor allem in der ersten Halbzeit, Fraser Hornby (5./Foulelfmeter), Fynn-Luca Lakenmacher (29.), Kai Klefisch (45.) und Luca Marseiler (90.+2) versetzten die Fans zu Hause am Böllenfalltor mit ihren Treffern in Ekstase.

Textgröße ändern: