Deutsche Tageszeitung - Nächste Niederlage: Chiefs bangen um Play-offs

Nächste Niederlage: Chiefs bangen um Play-offs


Nächste Niederlage: Chiefs bangen um Play-offs
Nächste Niederlage: Chiefs bangen um Play-offs / Foto: © SID

Die Kansas City Chiefs müssen in der NFL nach der nächsten Niederlage mehr denn je um ihre Teilnahme an den Play-offs bangen. Das Team um Star-Quarterback Patrick Mahomes verlor gegen die Houston Texans mit 10:20 und steht nach 13 Spielen damit bei einer 6:7-Bilanz. Erstmals seit 2015 werden die Chiefs nicht ihre Division gewinnen.

Textgröße ändern:

In der AFC West liegt Kansas City aktuell nur auf dem dritten Rang hinter den Denver Broncos und den Los Angeles Chargers, gegen beide muss der Dominator der vergangenen Jahre an den verbliebenen vier Spieltagen noch antreten. Der erneute Division-Titel ist dabei schon nicht mehr möglich: Denver verbesserte dank seines zehnten Sieges in Folge beim 24:17 bei den Las Vegas Raiders seine Bilanz auf 11:2.

"Zehn Siege in Folge sind eine lange Serie", sagte Broncos-Quarterback Bo Nix, der gegen die Raiders einmal mehr mit 212 geworfenen Yards und einem erlaufenen Touchdown überzeugte: "Man muss diese Gelegenheit zu schätzen wissen und dankbar für die Siege sein, egal wie sie zustande kommen. Aber gleichzeitig versuchen wir immer, uns zu verbessern."

Das müssen auch die Chiefs versuchen. Die aktuelle Bilanz ist die schlechteste nach 13 Spielen seit 2012. Gegen die Texans fand auch Mahomes nicht zu seinem Spiel, der Starspieler sorgte für keinen Touchdown und warf gleich drei Interceptions. Nächster Gegner für Kansas City sind am kommenden Wochenende die Chargers.

In der NFC North kam es derweil zu einem Führungswechsel. Die Green Bay Packers besiegten die Chicago Bears im direkten Duell mit 28:21 und zogen am Rivalen vorbei. Für die Bears war es die erste Niederlage nach fünf Siegen in Serie.

(L.Barsayjeva--DTZ)

Empfohlen

Medien: Klopp will mit Völler weitermachen

Jürgen Klopp setzt bei einem möglichen Engagement als Bundestrainer auch auf Sportdirektor Rudi Völler. Der 59-Jährige hat laut Bild bereits mit Völler telefoniert. Dabei soll Klopp dem Weltmeister von 1990 versichert haben, dass er ihn gerne beim DFB behalten und mit ihm zusammenarbeiten würde.

Ausgesetzte Sperre nach Trump-Intervention: USA verlieren trotz Balogun-Einsatzes

Das Aussetzen der Rot-Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun nach einer Intervention von Präsident Donald Trump hat weltweit empörte Reaktionen ausgelöst - und der US-Nationalmannschaft nichts genützt. Das Team der WM-Gastgeber-Nation verlor trotz des Einsatzes seines Top-Torschützen Balogun in der Nacht zum Dienstag mit 1:4 gegen Belgien und schied damit aus dem Turnier aus. Der Weltfußballverband Fifa hatte seine Entscheidung zuvor noch verteidigt.

Neuendorf will "Fall Balogun" nicht "zu den Akten legen"

Für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Europäische Fußball-Union (UEFA) ist der "Fall Balogun" trotz der "Unschulds-Beteuerungen" des Weltverbands FIFA um Präsident Gianni Infantino längst nicht ausgestanden. "Wir haben die Reaktion der FIFA zur Kenntnis genommen", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf, der für die UEFA im FIFA-Council sitzt, auf SID-Anfrage: "Ich bin mir mit der UEFA einig, dass dieser Vorgang nicht zu den Akten gelegt werden darf, zunächst aber unter den europäischen Fußballverbänden weiter besprochen werden muss."

Balogun wirkungslos: Belgien stoppt die USA

Belgien hat völlig unbeeindruckt von der "Causa Balogun" die Soccer-Party der USA gecrasht und den Co-Gastgeber aus dem Turnier geworfen. Angeführt von Doppelpacker Charles De Ketelaere gewannen die eiskalten Roten Teufel das brisante WM-Achtelfinale gegen die USA mit dem vom Weltverband FIFA begnadigten Folarin Balogun mit 4:1 (2:1). Sie treffen nun am Freitag in Los Angeles auf Europameister Spanien.

Textgröße ändern: