Deutsche Tageszeitung - Frankfurt-Duell für Flick "etwas Besonderes"

Frankfurt-Duell für Flick "etwas Besonderes"


Frankfurt-Duell für Flick "etwas Besonderes"
Frankfurt-Duell für Flick "etwas Besonderes" / Foto: © SID

Für Hansi Flick ist das anstehende Champions-League-Duell seines FC Barcelona gegen Eintracht Frankfurt keine alltägliche Partie. "Eintracht ist schon was Besonderes. Ich habe da in der Nähe lange gearbeitet, wohne in der Nähe und mein Enkel ist Fan der Eintracht", sagte der Ex-Bundestrainer vor dem Duell am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video).

Textgröße ändern:

Im schweren Bundesliga-Dämpfer, den die Eintracht mit dem 0:6 gegen RB Leipzig kassierte, sieht Flick keinen wirklichen Vorteil für sein Team. "Die Champions League ist anders. Alles, was vorher war, zählt nicht", sagte der Trainer der Katalanen.

Der 60-Jährige schätzt Frankfurt als "eine sehr junge Mannschaft, der aktuell vielleicht eine gewisse Konstanz fehlt. Aber aufgrund der Qualität ihrer Spieler, aufgrund ihrer Intensität, ihres Tempos können sie Gegnern wirklich wehtun", sagte Flick.

Er forderte von Barca ein Spiel "auf unserem höchsten Level, dann haben wir eine Chance auf drei Punkte", so Flick.

Der Tabellenführer der spanischen La Liga braucht in der europäischen Königsklasse einen Erfolg, um die Top-8 wieder in den Blick nehmen zu können. Zuletzt hatte das Barca-Team eine schmerzliche 0:3-Niederlage in der Champions League beim FC Chelsea kassiert. In der Liga gewann Barcelona am Samstag mit 5:3 bei Betis Sevilla.

(M.Dorokhin--DTZ)

Empfohlen

Medien: Klopp will mit Völler weitermachen

Jürgen Klopp setzt bei einem möglichen Engagement als Bundestrainer auch auf Sportdirektor Rudi Völler. Der 59-Jährige hat laut Bild bereits mit Völler telefoniert. Dabei soll Klopp dem Weltmeister von 1990 versichert haben, dass er ihn gerne beim DFB behalten und mit ihm zusammenarbeiten würde.

Ausgesetzte Sperre nach Trump-Intervention: USA verlieren trotz Balogun-Einsatzes

Das Aussetzen der Rot-Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun nach einer Intervention von Präsident Donald Trump hat weltweit empörte Reaktionen ausgelöst - und der US-Nationalmannschaft nichts genützt. Das Team der WM-Gastgeber-Nation verlor trotz des Einsatzes seines Top-Torschützen Balogun in der Nacht zum Dienstag mit 1:4 gegen Belgien und schied damit aus dem Turnier aus. Der Weltfußballverband Fifa hatte seine Entscheidung zuvor noch verteidigt.

Neuendorf will "Fall Balogun" nicht "zu den Akten legen"

Für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Europäische Fußball-Union (UEFA) ist der "Fall Balogun" trotz der "Unschulds-Beteuerungen" des Weltverbands FIFA um Präsident Gianni Infantino längst nicht ausgestanden. "Wir haben die Reaktion der FIFA zur Kenntnis genommen", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf, der für die UEFA im FIFA-Council sitzt, auf SID-Anfrage: "Ich bin mir mit der UEFA einig, dass dieser Vorgang nicht zu den Akten gelegt werden darf, zunächst aber unter den europäischen Fußballverbänden weiter besprochen werden muss."

Balogun wirkungslos: Belgien stoppt die USA

Belgien hat völlig unbeeindruckt von der "Causa Balogun" die Soccer-Party der USA gecrasht und den Co-Gastgeber aus dem Turnier geworfen. Angeführt von Doppelpacker Charles De Ketelaere gewannen die eiskalten Roten Teufel das brisante WM-Achtelfinale gegen die USA mit dem vom Weltverband FIFA begnadigten Folarin Balogun mit 4:1 (2:1). Sie treffen nun am Freitag in Los Angeles auf Europameister Spanien.

Textgröße ändern: