Deutsche Tageszeitung - Medien: Marko-Aus bei Red Bull

Medien: Marko-Aus bei Red Bull


Medien: Marko-Aus bei Red Bull
Medien: Marko-Aus bei Red Bull / Foto: © SID

Max Verstappens Förderer Helmut Marko wird seinen Posten als Motorsportberater bei Red Bull in der Formel 1 wohl nach 20 Jahren räumen. Das berichtet am Montag nach dem Saisonfinale der britische Telegraph, schon am Sonntag nach dem letzten Saisonrennen in Abu Dhabi hatte der 82-Jährige auf entsprechende Fragen ausweichend reagiert.

Textgröße ändern:

"Vielleicht" sei er auch in der neuen Saison wieder dabei, sagte Marko bei Sky. Im Gespräch mit dem Fachmedium Motorsport-Magazin.com wurde er etwas ausführlicher. "Wir werden jetzt Gespräche führen und dann schauen wir", sagte der Österreicher: "Das muss alles passen. Ich habe andere Aktivitäten und Interessen en masse. Also bin ich nicht auf das angewiesen." Die Gespräche mit Konzernvertretern sollen nun am Montag stattgefunden haben. Marko war für ein Statement am Nachmittag zunächst nicht zu erreichen.

Bei Red Bull ist er eine Art Mentor des am Sonntag entthronten Weltmeisters Verstappen, beide pflegen ein vertrauensvolles Verhältnis. In den vergangenen beiden Jahren entwickelten sich interne Spannungen hin zu einem Machtkampf rund um den einstigen Teamchef Christian Horner, in dessen Rahmen 2024 auch Markos Position wackelte. Damals knüpfte Verstappen öffentlich sein Schicksal an das des Österreichers. Marko blieb, Horner musste im vergangenen Sommer schließlich gehen.

In diesem Winter scheint die Situation allerdings eine andere. Marko wird im kommenden April 83 Jahre alt, sein Verbleib in seiner Rolle schien zuletzt ohnehin fraglich. Verstappen sagte am Sonntag auf die Frage zur Thematik: "Ich hoffe er bleibt. Da müssen Sie ihn fragen."

Der einstige Rennfahrer Marko war seit der Teamgründung 2005 für Red Bull in der Formel 1 tätig. Schon seit den 90er-Jahren beriet er das Unternehmen in Motorsportangelegenheiten.

(W.Novokshonov--DTZ)

Empfohlen

Medaille schon weg? Loch will "Kopf nicht in den Sand stecken"

Felix Loch ging zu Fuß den Berg am Cortina Sliding Centre hinab und analysierte beim Videotelefonat mit Ehefrau Lisa und seinen Söhnen seinen gebrauchten Olympiatag. Die Marschroute für den Abend? "Jetzt geht es erst einmal ins Haus, wir werden uns ein Bierchen aufmachen und überlegen, was wir für morgen verändern", sagte der Rodel-Rekordweltmeister, dessen Traum von der dritten olympischen Goldmedaille im Einsitzer schon nach dem ersten Wettkampftag geplatzt zu sein scheint.

Hjulmand verärgert: "Wir sind nicht zufrieden"

Kasper Hjulmand schaute grimmig und ließ seinem Frust freien Lauf. Auf die Frage, ob er nach dem dürftigen Auftritt im Westduell bei Borussia Mönchengladbach (1:1) erstmals seit längerer Zeit richtig verärgert sei, sagte der Coach von Bayer Leverkusen deutlich: "Ja, das ist richtig. Wir sind nicht zufrieden. Wir müssen schneller reagieren und mit viel mehr Intensität spielen."

"An den Weg glauben": Thioune hofft auf die Werder-Wende

Daniel Thioune musste nach der Fortsetzung der Negativserie von Werder Bremen bei seinem Einstand erstmal Aufbauarbeit leisten. "Das Letzte, was ich sehen will, sind hängende Köpfe", sagte der neue Trainer nach dem 0:1 (1:0) beim SC Freiburg mit Nachdruck: "Wer nach unten schaut, kann nicht sehen, was vor einem liegt. Ich habe den Spielern gesagt, dass sie an den Weg glauben und mir vertrauen sollen. Wenn man elf Spiele nicht gewinnt, macht das was mit einem."

Preuß über geklärte Zukunft: "Hat schon gutgetan"

Franziska Preuß geht nach ihrem angekündigten Karriereende erleichtert in ihre letzten Olympischen Winterspiele. "Es hat schon gutgetan, das mal auszusprechen", sagte die Biathlon-Gesamtweltcupsiegerin in Antholz: "Ich will mit einer gewissen Gelassenheit in die Rennen gehen. Diese Atmosphäre nochmal aufsaugen. Man wird es nicht mehr allzu oft haben."

Textgröße ändern: