Deutsche Tageszeitung - Gnabry: "Es ist alles gut von beiden Seiten"

Gnabry: "Es ist alles gut von beiden Seiten"


Gnabry: "Es ist alles gut von beiden Seiten"
Gnabry: "Es ist alles gut von beiden Seiten" / Foto: © SID

Fußball-Nationalspieler Serge Gnabry sieht bei den Verhandlungen über seine Zukunft beim FC Bayern keinen Druck. Der Vertrag des 30-Jährigen läuft im Sommer aus. Es gebe aber bei den Gesprächen "keinen Zeitplan. Es ist eine ganz entspannte Situation. Wir schauen einfach, was in nächster Zeit dabei rauskommt", sagte Gnabry vor dem Champions-League-Spiel der Münchner am Dienstag (18.45 Uhr/DAZN) gegen Sporting Lissabon.

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Bisher, fügte er an, sei "alles gut von beiden Seiten, deswegen passt es so". Gnabry ist beim Rekordmeister bereits seit 2017 unter Vertrag. Schon oft genug war über einen Verkauf spekuliert worden, auch vor dieser Saison. Doch der Offensivspieler konnte in den letzte Monaten überzeugen und sich für eine Weiterbeschäftigung durchaus empfehlen.

Gnabry sieht seine Rolle bei den Bayern inzwischen auch leicht verändert. "Im Laufe der Zeit verfestigt man sich in der Mannschaft, man denkt anders über Dinge nach. Ich denke, ich bin ein bisschen lauter, ein bisschen führender geworden, als ich es vielleicht war, als ich mit 23 hergekommen bin", sagte er.

Mit den Bayern strebt Gnabry in der Ligaphase der Königsklasse unbedingt einen Platz in den Top acht an, um direkt für das Achtelfinale qualifiziert zu sein. "Dies wäre natürlich gut, um ein bisschen Luft zu haben in der Play-off-Phase. Außerdem sind das auch zwei Spiele, in denen es schnell rausgehen kann. Letztes Jahr war es schon sehr knapp gegen Celtic Glasgow", warnte der Nationalspieler.

Mit einem weiteren Sieg gegen Sporting wären die Münchner, aktuell Dritter der Ligaphase, aus den Top acht vor den beiden restlichen Spielen im Januar gegen Union Saint-Gilloise und bei der PSV Eindhoven kaum mehr zu verdrängen. Aber man wisse auch, so Gnabry, "dass dir dieser Modus nicht viele Fehler erlaubt. Deswegen ist es wichtig zu gewinnen."

(P.Hansen--DTZ)

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