Deutsche Tageszeitung - Preuß reist nach Hochfilzen - Start noch ungewiss

Preuß reist nach Hochfilzen - Start noch ungewiss


Preuß reist nach Hochfilzen - Start noch ungewiss
Preuß reist nach Hochfilzen - Start noch ungewiss / Foto: © IMAGO/SID

Ein Start von Biathlon-Weltmeisterin Franziska Preuß beim Weltcup in Hochfilzen bleibt offen. Der Deutsche Skiverband berief die 31 Jahre alte Gesamtweltcupsiegerin der abgelaufenen Saison zwar ins Aufgebot für die Wettkämpfe in Österreich am kommenden Wochenende, über ihre Teilnahme soll allerdings erst kurzfristig entschieden werden.

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"Wir planen bei den Damen mit Vanessa Voigt, Janina Hettich-Walz, Julia Tannheimer, Anna Weidel und Julia Kink", sagte Sportdirektor Felix Bitterling: "Wichtige Läuferinnen für uns, wie Selina Grotian und Franziska Preuß, sollen ebenfalls nach Hochfilzen reisen. Die endgültige Entscheidung fällt allerdings erst in den kommenden ein bis zwei Tagen, da beide bekanntlich in Östersund erkrankt sind und wir aktuell noch nicht zu 100 Prozent sagen können, ob es reicht." Preuß hatte beim Weltcup-Auftakt in Skandinavien Wettkämpfe verpasst wegen "Influenza und Corona", wie sie später mitteilte.

Die Biathletinnen beginnen in Hochfilzen am Freitag (14.15 Uhr/ARD und Eurosport) mit dem Sprint über 7,5 Kilometer, bis Sonntag folgen noch Staffel und Verfolgung.

Nach dem ernüchternden Auftakt in Schweden will Bitterling zu Beginn des olympischen Winters keine Panik aufkommen lassen. Die Dinge seien "noch nicht so gelaufen, wie wir es uns vorgestellt hätten", sagte er, "besorgt bin ich deshalb aber nicht. Man hat gesehen, dass die Grundlagen vorhanden sind, teilweise sogar sehr gute, sowohl läuferisch als auch am Schießstand." Allerdings sei auch deutlich geworden, dass bei der derzeitigen Leistungsdichte an einem Wettkampftag "wirklich alles zu 100 Prozent zusammenpassen" müsse.

Bei den Männern starten Justus Strelow, Philipp Nawrath, Philipp Horn, Danilo Riethmüller, Simon Kaiser sowie David Zobel in Hochfilzen. Letzterer ersetzt Lucas Fratzscher. Bei den Frauen rückt Kink im Vergleich zu Östersund für Marlene Fichtner ins Aufgebot.

(B.Izyumov--DTZ)

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