Deutsche Tageszeitung - Formel 1 kehrt ab 2027 nach Portugal zurück

Formel 1 kehrt ab 2027 nach Portugal zurück


Formel 1 kehrt ab 2027 nach Portugal zurück
Formel 1 kehrt ab 2027 nach Portugal zurück / Foto: © IMAGO/SID

Die Formel 1 kehrt in den Jahren 2027 und 2028 nach Portugal zurück. Schauplatz für den Grand Prix wird dann erneut Portimao sein, das gab die Rennserie am Dienstag bekannt. Auf der Strecke im Süden des Landes hatten bereits 2020 und 2021 Rennen stattgefunden, das Autodromo Internacional do Algarve wird nun den Großen Preis der Niederlande ersetzen. Das Heimrennen des viermaligen Weltmeisters Max Verstappen in Zandvoort verschwindet nach der Saison 2026 vorerst aus dem Kalender.

Textgröße ändern:

"Ich freue mich sehr, dass Portimao in den Kalender aufgenommen wird", sagte Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali zur Vergabe: "Die Rennstrecke liefert von der ersten Kurve bis zur Zielflagge Spannung, und ihre Energie reißt die Fans von ihren Sitzen."

Portimao sichert sich damit einen der mittlerweile sehr begehrten Plätze im Kalender. Domenicali hatte bereits Anfang September auf ernsthaftes Interesse aus Portugal hingewiesen und dabei auch die Türkei und Deutschland erwähnt - Hockenheim würde in Zukunft grundsätzlich gerne wieder ein Rennen austragen, die Rahmenbedingungen und das hohe wirtschaftliche Risiko verhindern dies aber seit Jahren. Interesse an einem Grand Prix gibt es zudem aus Südafrika, Ruanda und Thailand, Saudi-Arabien hätte gerne ein zweites Rennen.

Die Strecke in Portimao wurde 2008 fertiggestellt und ist 4,692 Kilometer lang. Seitdem finden dort Rennen verschiedener Serien statt, darunter auch die MotoGP und DTM. In der Formel 1 ist Lewis Hamilton alleiniger Gewinner auf dieser Strecke, 2021 fuhr er dort seinen historischen 92. Sieg ein und brach damit Michael Schumachers Rekord an Gesamtsiegen.

(W.Budayev--DTZ)

Empfohlen

Balogun wirkungslos: Belgien stoppt die USA

Belgien hat völlig unbeeindruckt von der "Causa Balogun" die Soccer-Party der USA gecrasht und den Co-Gastgeber aus dem Turnier geworfen. Angeführt von Doppelpacker Charles De Ketelaere gewannen die eiskalten Roten Teufel das brisante WM-Achtelfinale gegen die USA mit dem vom Weltverband FIFA begnadigten Folarin Balogun mit 4:1 (2:1). Sie treffen nun am Freitag in Los Angeles auf Europameister Spanien.

Ronaldo bestätigt: "Das war meine letzte Weltmeisterschaft"

Portugals Superstar Cristiano Ronaldo wird wohl an keiner weiteren Fußball-WM teilnehmen. Das kündigte der 41-Jährige am Montag (Ortszeit) nach dem Achtelfinal-Aus der Selecao gegen Europameister Spanien (0:1) an. "Es war tatsächlich meine letzte Weltmeisterschaft, ja", sagte Ronaldo: "Was den Rest angeht – ich werde mir Zeit zum Nachdenken nehmen, Zeit mit meiner Familie verbringen, keine überstürzten Entscheidungen treffen und mein Leben weiterleben." Später relativierte Ronaldo ein wenig und sagte: "Höchstwahrscheinlich, ja", sei dies seine letzte WM gewesen.

Viertelfinale im Blick: Zverev von Sperrstunde ausgebremst

Alexander Zverev steht unmittelbar vor dem erstmaligen Einzug in das Viertelfinale von Wimbledon - doch die Entscheidung fällt erst am Dienstag. Wegen der für 23.00 Uhr Ortszeit angesetzten Sperrstunde im Londoner Südwesten wurde das Duell des French-Open-Siegers mit dem Tschechen Jiri Lehecka (Nr. 13) beim Stand von 6:4, 7:5, 3:3 unterbrochen. Bis dahin zeigte Zverev eine hochkonzentrierte Leistung.

WM-Aus gegen Spanien: Ronaldo scheitert mit Portugal

Für Cristiano Ronaldo ist der Traum vom WM-Titel wohl für immer geplatzt. Mit Portugal verlor der Altstar am Montag das offensiv geführte WM-Achtelfinale gegen Europameister Spanien mit 0:1 (0:0) und verpasste einen glorreichen Abschied von der größten Fußballbühne. Für den 41-jährigen Ronaldo dürfte sein 27. WM-Spiel zugleich sein letztes gewesen sein.

Textgröße ändern: