Deutsche Tageszeitung - PSG-Star Dembélé ist der FIFA-Weltfußballer

PSG-Star Dembélé ist der FIFA-Weltfußballer


PSG-Star Dembélé ist der FIFA-Weltfußballer
PSG-Star Dembélé ist der FIFA-Weltfußballer / Foto: © SID

Krönung in Katar: Offensivstar Ousmane Dembélé von Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain ist der Weltfußballer des Jahres 2025. Der Franzose wurde von der FIFA bei der Gala des Weltverbands am Dienstag in Katars Hauptstadt Doha ausgezeichnet. Dembélé folgt auf den Brasilianer Vinícius Júnior, der die Wahl im vergangenen Jahr gewonnen. Er setzte sich gegen seinen Landsmann Kylian Mbappé von Real Madrid und Lamine Yamal (FC Barcelona) durch.

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Als Weltfußballerin wurde die derzeit verletzte Spanierin Aitana Bonmatí zum dritten Mal in Folge ausgezeichnet.

Abstimmen durften die Trainer und Kapitäne der Nationalmannschaften sowie ausgewählte Medienvertreter und Fans. Rekordnationalspieler Lothar Matthäus ist nach wie vor der einzige Deutsche, der in der Geschichte der Abstimmung zum Weltfußballer gewählt wurde (1991). Bei den Frauen dagegen gab es in Birgit Prinz, Nadine Angerer und Nadine Keßler bereits mehrere deutsche Preisträgerinnen.

Bei den Trainern setzte sich Luis Enrique von PSG durch, der frühere Bundestrainer Hansi Flick (FC Barcelona) und der Liverpooler Meistertrainer Arne Slot komplettierten die Top 3. Zur Welttrainerin wurde bereits zum fünften Mal Sarina Wiegman gekürt, die Niederländerin hatte Englands Frauen im Sommer zur EM-Titelverteidigung geführt.

Die Wahl bei den Torhütern gewann der Italiener Gianluigi Donnarumma, der inzwischen von Paris zu Manchester City gewechselt ist - Manuel Neuer (Bayern München) hatte das Nachsehen. Beste Torhüterin ist die Engländerin Hannah Hampton, die sich unter anderem gegen Ann-Katrin Berger durchsetzte.

Der 28 Jahre alte Dembélé, Ex-Profi von Borussia Dortmund, hatte im September bereits den Ballon d'Or gewonnen. Seit Jahren verwirren die konkurrierenden Auszeichnungen die Fans. Von 2010 bis 2015 ehrte die Fachzeitschrift "France Football" die Besten des Jahres zwar gemeinsam mit der FIFA, seitdem kämpfen beide Parteien aber um die Vormachtstellung.

(L.Møller--DTZ)

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