Deutsche Tageszeitung - Basketball: FC Bayern trennt sich von Weltmeistercoach Herbert

Basketball: FC Bayern trennt sich von Weltmeistercoach Herbert


Basketball: FC Bayern trennt sich von Weltmeistercoach Herbert
Basketball: FC Bayern trennt sich von Weltmeistercoach Herbert / Foto: © IMAGO/SID

Paukenschlag in der Basketball-Bundesliga: Der deutsche Meister Bayern München trennt sich mit sofortiger Wirkung von Weltmeistertrainer Gordon Herbert. Der 66-jährige Kanadier, der die deutsche Nationalmannschaft 2023 sensationell zu WM-Gold geführt hatte, verständigte sich mit dem Klub "nach einem vertrauensvollen Austausch auf die vorzeitige Beendigung der Zusammenarbeit", wie die Bayern am Samstag mitteilten.

Textgröße ändern:

Die Münchner reagierten damit auf die Negativserie in der EuroLeague von acht Niederlagen, am Freitag hatte es ein 77:103 bei der AS Monaco gegeben. Beim Bundesligaspiel am Sonntag in der ausverkauften Kölner Lanxess-Arena gegen die Telekom Baskets Bonn wird die Mannschaft von Herberts bisherigen Assistenten betreut. Ein Nachfolger als Chefcoach soll möglichst bis zum nächsten EuroLeague-Heimspiel am Dienstag gegen Tabellenführer Hapoel Tel Aviv gefunden werden.

Herbert hatte die Münchner im Anschluss an Olympia 2024 übernommen und feierte den Titelgewinn 2025. In der Bundesliga ist der FC Bayern mit 16:2 Punkten auf Kurs, auch im Pokal haben die Münchner das Top Four in eigener Halle am 21./22. Februar erreicht. Doch die internationale Pleitenserie führte zur Trennung. "Leider gibt es Situationen im Sport, die keinen anderen Weg als Veränderung erfordern", sagte Sportchef Dragan Tarlac am Samstag nach der Rückkehr aus Monaco.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Balogun wirkungslos: Belgien stoppt die USA

Belgien hat völlig unbeeindruckt von der "Causa Balogun" die Soccer-Party der USA gecrasht und den Co-Gastgeber aus dem Turnier geworfen. Angeführt von Doppelpacker Charles De Ketelaere gewannen die eiskalten Roten Teufel das brisante WM-Achtelfinale gegen die USA mit dem vom Weltverband FIFA begnadigten Folarin Balogun mit 4:1 (2:1). Sie treffen nun am Freitag in Los Angeles auf Europameister Spanien.

Ronaldo bestätigt: "Das war meine letzte Weltmeisterschaft"

Portugals Superstar Cristiano Ronaldo wird wohl an keiner weiteren Fußball-WM teilnehmen. Das kündigte der 41-Jährige am Montag (Ortszeit) nach dem Achtelfinal-Aus der Selecao gegen Europameister Spanien (0:1) an. "Es war tatsächlich meine letzte Weltmeisterschaft, ja", sagte Ronaldo: "Was den Rest angeht – ich werde mir Zeit zum Nachdenken nehmen, Zeit mit meiner Familie verbringen, keine überstürzten Entscheidungen treffen und mein Leben weiterleben." Später relativierte Ronaldo ein wenig und sagte: "Höchstwahrscheinlich, ja", sei dies seine letzte WM gewesen.

Viertelfinale im Blick: Zverev von Sperrstunde ausgebremst

Alexander Zverev steht unmittelbar vor dem erstmaligen Einzug in das Viertelfinale von Wimbledon - doch die Entscheidung fällt erst am Dienstag. Wegen der für 23.00 Uhr Ortszeit angesetzten Sperrstunde im Londoner Südwesten wurde das Duell des French-Open-Siegers mit dem Tschechen Jiri Lehecka (Nr. 13) beim Stand von 6:4, 7:5, 3:3 unterbrochen. Bis dahin zeigte Zverev eine hochkonzentrierte Leistung.

WM-Aus gegen Spanien: Ronaldo scheitert mit Portugal

Für Cristiano Ronaldo ist der Traum vom WM-Titel wohl für immer geplatzt. Mit Portugal verlor der Altstar am Montag das offensiv geführte WM-Achtelfinale gegen Europameister Spanien mit 0:1 (0:0) und verpasste einen glorreichen Abschied von der größten Fußballbühne. Für den 41-jährigen Ronaldo dürfte sein 27. WM-Spiel zugleich sein letztes gewesen sein.

Textgröße ändern: