Deutsche Tageszeitung - NBA-Champion Oklahoma und Hartenstein verlieren Topspiel

NBA-Champion Oklahoma und Hartenstein verlieren Topspiel


NBA-Champion Oklahoma und Hartenstein verlieren Topspiel
NBA-Champion Oklahoma und Hartenstein verlieren Topspiel / Foto: © SID

Der deutsche Basketballer Isaiah Hartenstein hat mit NBA-Champion Oklahoma City Thunder eine seltene Niederlage hinnehmen müssen. Der Titelverteidiger verlor am Dienstagabend das Topspiel der Western Conference bei den San Antonio Spurs 110:130 und kassierte damit die erst vierte Pleite der laufenden Saison - allerdings die dritte aus den vergangenen fünf Spielen.

Textgröße ändern:

Angeführt von Keldon Johnson und Stephon Castle setzten sich die Spurs vor allem nach der Pause entscheidend ab. Johnson erzielte von der Bank kommend 25 Punkte, Castle steuerte 24 Zähler bei. Den Schlussabschnitt dominierten die Gastgeber deutlich mit 43:28.

San Antonio verbesserte sich auf eine Bilanz von 22:7 und behauptete Rang zwei im Westen. Bei Oklahoma (26 Siege, 4 Niederlagen) glänzte einmal mehr der kanadische Starspieler und MVP Shai Gilgeous-Alexander mit 33 Punkten, Center Hartenstein kam auf acht Punkte und zwölf Rebounds. Der Titelverteidiger bleibt trotz des Rückschlags Spitzenreiter im Westen.

Die Orlando Magic fuhren ohne ihr verletztes deutsches Trio aus Welt- und Europameister Franz Wagner, dessen Bruder und WM-Champion Moritz Wagner sowie Europameister Tristan da Silva den 17. Saisonsieg ein und gewannen bei den Portland Trail Blazers mit 110:106. Welt- und Europameister Dennis Schröder konnte nach seinem jüngsten Buzzerbeater gegen die Houston Rockets die nächste Niederlage der Sacramento Kings nicht abwenden. Das Schlusslicht der Western Conference unterlag dem Top-Team Detroit Pistons 127:136, Einwechselspieler Schröder kam auf zehn Punkte, einen Rebound und drei Assists.

Maximilian Kleber kassierte mit den Los Angeles Lakers die zweite Niederlage in Folge. Beim 108:132 bei den Phoenix Suns fanden die Kalifornier um Superstar LeBron James (23 Punkte) defensiv keinen Zugriff, Forward Kleber kam in knapp neun Minuten auf zwei Punkte, zwei Rebounds und einen Assist. Ariel Hukporti ging mit den New York Knicks beim 104:115 bei den Minnesota Timberwolves ebenfalls als Verlierer vom Feld, dem Center gelangen zwei Punkte und drei Rebounds.

(S.A.Dudajev--DTZ)

Empfohlen

Ronaldo bestätigt: "Das war meine letzte Weltmeisterschaft"

Portugals Superstar Cristiano Ronaldo wird wohl an keiner weiteren Fußball-WM teilnehmen. Das kündigte der 41-Jährige am Montag (Ortszeit) nach dem Achtelfinal-Aus der Selecao gegen Europameister Spanien (0:1) an. "Es war tatsächlich meine letzte Weltmeisterschaft, ja", sagte Ronaldo: "Was den Rest angeht – ich werde mir Zeit zum Nachdenken nehmen, Zeit mit meiner Familie verbringen, keine überstürzten Entscheidungen treffen und mein Leben weiterleben." Später relativierte Ronaldo ein wenig und sagte: "Höchstwahrscheinlich, ja", sei dies seine letzte WM gewesen.

Viertelfinale im Blick: Zverev von Sperrstunde ausgebremst

Alexander Zverev steht unmittelbar vor dem erstmaligen Einzug in das Viertelfinale von Wimbledon - doch die Entscheidung fällt erst am Dienstag. Wegen der für 23.00 Uhr Ortszeit angesetzten Sperrstunde im Londoner Südwesten wurde das Duell des French-Open-Siegers mit dem Tschechen Jiri Lehecka (Nr. 13) beim Stand von 6:4, 7:5, 3:3 unterbrochen. Bis dahin zeigte Zverev eine hochkonzentrierte Leistung.

WM-Aus gegen Spanien: Ronaldo scheitert mit Portugal

Für Cristiano Ronaldo ist der Traum vom WM-Titel wohl für immer geplatzt. Mit Portugal verlor der Altstar am Montag das offensiv geführte WM-Achtelfinale gegen Europameister Spanien mit 0:1 (0:0) und verpasste einen glorreichen Abschied von der größten Fußballbühne. Für den 41-jährigen Ronaldo dürfte sein 27. WM-Spiel zugleich sein letztes gewesen sein.

Einzug ins Viertelfinale: Fery lässt Briten träumen

Arthur Fery ließ seinen Schläger fallen und fasste sich ungläubig an den Kopf: Der junge Brite hat das "Wildcard-Duell" in Wimbledon gewonnen und die heimischen Fans einmal mehr ins Ekstase versetzt. Der 23-Jährige gewann am Montag auf dem Centre Court nach einem Nervenkrimi über 3:55 Stunden 7:5, 3:6, 4:6, 6:4, 7:6 (10:7) gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow. Seit Beginn der Open Era 1968 ist Fery der erst fünfte Spieler, der es mit einer Wildcard bis ins Viertelfinale an der Church Road schaffte.

Textgröße ändern: